Hans Haugs ALBA ..wiederholungen?

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Kuno Wagner
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Re: Hans Haugs ALBA ..wiederholungen?

Beitragvon Kuno Wagner » So 16. Apr 2017, 13:07

Hallo Klaus,

ich kannte Haugs Alba vorher nicht, hab´es dann so auf "die schnelle" mal durchgehört. Mein erster Eindruck war, "da ist jede Wiederholung zu viel, 6 Minuten Langeweile!"
Aber damit es nicht heißt "...ja klar, hat ja eh keine Ahnung, Flamenco und Jazz Dudeler und so..." hab ich mir die Noten besorgt und es ein paar mal durchgespielt.

Und - Lernerfolg, ich finde es ganz schön! bevorzuge aber eine wiederholungsfreie Version.

https://www.youtube.com/watch?v=gqBtAynhImQ

und noch mal vielen Dank für den Tipp

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Bernd C Hoffmann
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Re: Hans Haugs ALBA ..wiederholungen?

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 16. Apr 2017, 15:05

klaus hat geschrieben:Jetzt bleibt die Frage, ob Segovia es schon nach dem Willen des Komponisten spielte, oder - wie so oft - auch schon eigenmächtig das Werk manipulierte.

Nüchtern betrachtet würde ich die Frage stellen, ob das wirklich wichtig ist. Wenn wir uns alle Großen ansehen, z. B. Pepe Romero mit seinen eingeworfenen Improvisationsläufen nur im Konzert bei Sor´s Mozart Variationen Opus 9, Bream, Yepes etc. dann erübrigt sich jede Frage nach Werktreue oder wie man sie im Einzelfall bewertet. - Nämlich so, wie man es persönlich als richtig empfindet. Das Werk verbogen hat man damit nicht. Wie Du schon sagtest: Mit inflationären Wiederholungen kann man sich und seine Zuhörer langweilen. Hier schließt sich aus meiner Sicht immer die leicht zu beantwortende Frage an, ob man das will. Das hat auch nichts mit dem Flamenco- oder Jazz-Dudeler zu tun. Viele hören oft andere Musik als die, die sie selber spielen. Ich höre selber genne Rockmusik aus diversen Genres. Dabei kann auch jeder Nichtmusiker sehr gut entscheiden, ob bestimmte Wiederholungen monoton in Langeweile zerfließen und das betreffende Stück zur Belanglosigkeit führen.
Liebe Grüße
Bernd
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