Erfahrungen mit aktuell angebotenen Gitarrenbefeuchtern

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CG-Fan
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Re: Erfahrungen mit aktuell angebotenen Gitarrenbefeuchtern

Beitragvon CG-Fan » So 9. Sep 2018, 10:42

joachim24 hat geschrieben:Ich hatte auf dem Delcamp Forum Hinweise über geplatzte oder lecke D’Addario/Boveda Humidipak Packete gefunden. Eine Suchmaschine hat dann relativ schnell entsprechende Berichte gefunden. Das verursacht dann wohl auch einigen Schaden an der Gitarre. Der jüngste Bericht den ich gefunden habe ist von 2016, also nicht so alt. Bin jetzt doch unsicher ob ich das noch verwenden möchte. Hörte sich alles so einfach an ...

Das gilt für undichte Befeuchter nicht minder und ein Instrument auf Dauer der Wintertrockenheit ungeschützt auszusetzen dürfte auch keine Alternative sein, oder!?

Das Problem bei Internetberichten besteht darin, dass die genauen Umstände nicht bekannt sind und damit nicht sicher ist, in wieweit hier z.B. Handhabungsfehler eine Rolle gespielt haben können! Als einer, der in seinem Berufsleben u.a. auch mit Reklamationen sehr viel größeren Ausmaßes zu tun hatte, habe ich erfahren dürfen, dass die „Kreativität“ bei Anwendern keine Grenzen kennt. :lol:

Die Tatsache, dass es sich um wenige Meldungen zu handeln scheint und die Produkte unverändert und mit überwiegend guten Bewertungen am Markt sind, spricht dafür, dass es sich hier nurum Einzelfälle handelt. Wie bereits gesagt, setze ich die Humidipaks seit Jahren ein und habe noch nie Probleme gehabt, wie u.a. auch einige Delcamper, die sehr viel mehr und vor allem auch wertvollere Gitarren besitzen, als ich! ;) :D

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joachim24
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Re: Erfahrungen mit aktuell angebotenen Gitarrenbefeuchtern

Beitragvon joachim24 » So 9. Sep 2018, 12:26

Danke für Deine Antwort. Nichts machen ist keine Option. Dann bekommt man Risse und andere Probleme.

Im letzten Winter hatte ich eine Gitarre mit einem einfachen Koffer. Ich habe einen simplen D‘Addario GH mit Schwamm benutzt. Den mußte ich ca alle 3 Tage neu befeuchten. Für eine Gitarre die täglich gespielt wird ist das kein Problem. Vor dem Einpacken gucken ob es noch feucht ist. Der GH ist so konstruiert das da nicht so leicht Wasserflecken entstehen. Wo ich immer unsicher war ist, ob die Gitarre zu feucht wird. Da bin ich nach der Devise „Lieber etwas zu feucht als zu trocken“ vorgegangen.

Seid dem Sommer habe ich eine bessere Gitarre (vollsolide, dünne Decke) von der ich erwarte das sie empfindlicher ist. Der Koffer schließt auch besser, so daß das Risiko von zu feucht größer ist. Da schien das „Two-way“ System die Lösung.

Im Moment überlege ich zum GH oder GHP zu wechseln. Da bin ich mir ziemlich sicher keine Wasserschäden zu bekommen. Das Risiko ist zu feucht, weil die nicht „abschalten“, insbesondere mit dem dichteren Koffer, und trocken laufen, da man oft nachtanken muss. Insbesondere mit 2 Instrumenten.

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Re: Erfahrungen mit aktuell angebotenen Gitarrenbefeuchtern

Beitragvon joachim24 » So 9. Sep 2018, 12:29

Noch etwas, ich habe Aussagen von D‘Addario und Boveda gelesen das die Packete über die Jahre verändert worden sind, mit dem Ziel das Risiko des undicht werdens zu minimieren.

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Re: Erfahrungen mit aktuell angebotenen Gitarrenbefeuchtern

Beitragvon CG-Fan » So 9. Sep 2018, 13:24

joachim24 hat geschrieben:Noch etwas, ich habe Aussagen von D‘Addario und Boveda gelesen das die Packete über die Jahre verändert worden sind, mit dem Ziel das Risiko des undicht werdens zu minimieren.

Dann ist doch alles gut, oder? :D
Die neuen Packs sind übrigens in der Tat stabiler als die alten! ;)


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