"La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstellung

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bindiman
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"La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstellung

Beitragvon bindiman » Fr 8. Aug 2014, 19:24

Wow, schon fast zwei Monate seit dem Granada-Aufenthalt um !
Sorry für die Wartezeit, falls jemand schon gespannt auf die Einblicke ins Buch war !

Hier ist sie nun (hoffe, das klappt gleich alles mit kopieren und Bilder hochladen ...)

Ich habe das auch als PDF, in dem die Bilder schöner eingebettet sind. Falls das jemand haben will, bitte PN, ich schick es dann gerne per mail.

Die Bilder sind "autorisiert", ich darf sie posten (es sind auch unter 10!)

Da ich beruflich extrem eingespannt war konnte ich immer nur Abschnittweise, teils spät nachts schreiben. Sollte also "redaktionell" nicht alles so super sein, bitte ich dies zu entschuldigen, falls Ihr weitere Fragen habt - immer gerne !

Das Buch kostet im Handel EUR 40,-, ist aber derzeit nur in Spanien und vereinzelt bei unseren Freunden Mirco und Manuel Sicca zu haben !

Ich habe keinerlei Vorteile oder gar Beteiligungen an dem Buch. Mein Beitrag entspringt ausschließlich meiner Liebe zur Gitarre und dem Enthusiasmus Schönes und Sinnvolles zu unterstützen !

Viele Grüße
Thomas
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bindiman
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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstell

Beitragvon bindiman » Fr 8. Aug 2014, 19:36

TEIL 1 - EINFÜHRUNG

La Escuela Granadina de Guitarreros
Eine Vorstellung
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Am 03. Mai 2014 erschien in Granada dieses Buch, das hoffentlich bald seinen Weg in alle Regale von Gitarrenfreunden finden wird, da es ein echter Meilenstein der Gitarrenliteratur werden könnte!
Da der Erbauer meiner letzten Gitarre, Aaron Garcia Ruiz, einer der Autoren ist, hatte ich sehr früh Zugang. Glücklicherweise hat sich mein diesjähriger Andalusien-Urlaub im Juni direkt an die Neuerscheinung angeschlossen und so bin ich sehr stolz, sicher einer der ersten Nicht-Spanier (oder besser: Nicht-Granainer) zu sein, der das Buch lesen durfte.
Und weil ich es sehr gelungen finde, fände ich es auch super, wenn die (weltweit) allererste Rezension hier in unserem Forum zu finden ist – also schreib ich sie ! 
---------------------------
Zuerst muss man wohl die Rollenverteilung einmal nennen, die ich durchaus bemerkenswert finde.
Das Buch erscheint als Publikation der „Diputación de Granada“, also der Kreisverwaltung der Region Granada. Sie ist zuständig für Sport und Kultur und publiziert eben diverse Schriften, hier ein Buch. Es erscheint zweisprachig, Englisch und Spanisch, wobei die englische Version auf den linken Seiten steht und die spanische auf den rechten. Durch die Unterschiede der Sprache und Illustration der Bilder „verrutscht“ diese Aufteilung im weiteren Verlauf. Die 3 Essays am Ende sind dann hintereinander gedruckt. Erst die spanische Version, dann die englische.
Eine extrem wichtige Rolle dieses „Projekts“ nimmt sicher John Ray ein. Er ist der Herausgeber des Buches, hält sich inhaltlich aber völlig zurück. Original heißt es:
Edicion a cargo de: John Ray (also frei: Edition ist John Ray zugewiesen)
In meinen Gesprächen rund um das Buch läuft alles immer wieder auf John zu, der so den Eindruck des “geistigen Vaters” des Buches erweckt. Im Buch weist nur seine Nennung am Anfang und seine Danksagung ganz am Ende des Buches auf ihn. Dort sagt er, dass die ursprüngliche Idee für ein Buch über Granada’s Gitarrenbauer von Eva Mariscal, Monsalud del Olmo, Thomas Holt, Jesus Bellido und Evaristo Valenti stammt. Ich glaube, er nennt sich selbst aus Anstand und Bescheidenheit nicht dazu.


Aufgebaut ist das Buch in 3 Teilen:
- Die Einführung „Granada – Camelot of the guitar“ von Angelo Gilardino
- Der Mittelteil
o „Guitar Makers of Granada“ und
o „Catalogue of Guitar-Makers“ beide zusammengestellt von Alberto Cuéllar
stellt Hauptteil und Hauptfunktion des Buches dar!
- Den Schlussteil bilden 3 Essays:
o “The old Granada school of guitar making” von Aaron Garcia Ruiz,
o “Granada’s influence on the guitar-building world” von David Gansz und
o “Baza’s guitar makers” von Javier Molino Argento.

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„Granada-Camelot der Gitarre“ ist eine Hommage an die Stadt. Ihre historischen Wurzeln, vor allem in Bezug auf Kunst und Kultur, die begründet durch die hohe Entwicklung der Araber, sich auch nach der Rückeroberung weiterentwickeln konnte und in Spanien immer eine besondere Rolle eingenommen hat. Es ist ganz sicher nicht möglich ein Buch über die Gitarrenbauer Granadas zu schreiben ohne eine solche Einstimmung in den Zauber Granadas, auch wenn man nach einigen Seiten den Eindruck hat, der Autor fliegt selbst vor Entzückung etwas ins schwülstige ab (auch das ist vielleicht Granada!).
Den wichtigen Zusammenhang von der Geschichte Granadas zum Gitarrenbau stellt Gilardino dann in der historischen Abfolge vom ersten nachgewiesenen und noch existierenden Instrument aus Granada (Nun ja, die „Psalter-Gitarre“ gebaut von Rafael Vallejo, um 1792 stammt aus dem 100 km entfernten Baza) über die vermutlich ersten konkreten Vertreter wie Caro und Pernas, der Antonio Torres den Gitarrenbau vermittelte. Natürlich darf auch in diesem Gitarrenbau Andres Segovia nicht fehlen, der seine erste Gitarre (auf Pump) bei Benito Ferrer kaufte. Wir lernen, dass die moderne Gitarrenbau-Zunft Granadas ihr Fundament in der Werkstatt von Benito Ferrer hat! (und seinen Neffen Eduardo Ferrer und seinen Lehrlingen Marin, Bellido, usw.)

..s. Teil 2
Zuletzt geändert von bindiman am Di 12. Aug 2014, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstell

Beitragvon bindiman » Fr 8. Aug 2014, 19:49

TEIL 2 HAUPTTEIL

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„Guitar makers of Granada“ ist eine Sammlung von Geschichten, Erzählungen, Legenden (?) von, mit und über die Gitarrenbauer Granadas. Man erfährt -durch sie selbst !- wie Antonio Marin durch Manuel Bellido zum Gitarenbau kam, wie Benito und Eduardo Ferrer das alle eigentlich ermöglicht haben. Das Ganze erhebt offensichtlich keinen Anspruch auf historische Objektivität, sondern enthält Meinungen, subjektive Ansichten und Interpretationen der Gitarrenbauer, aber auch von Cuéllar selbst. Ein Leser wird manche Luthiers „überpräsentiert“ andere „unterpräsentiert“ finden und jeder sieht es anders.

Dabei klappt die Wiedergabe von Meinungsäußerungen der Gitarrenbauer nicht immer zur vollsten Zufriedenheit. So hat sich René Baarslag in unserem Gespräch enttäuscht gezeigt, dass seine Äußerung über „Smallman-Gitarren“ etwas verzerrt wiedergegeben wurde. Im Buch steht:
„René besuchte Greg Smallman zu Hause und er (René) weiß, wie man solche Gitarren (double tops) baut, aber er findet sie nicht sonderlich attraktiv, denn obwohl sie einen kraftvollen , explosiven Klang entwickeln, ist dieser Klang so gut wie nicht zu formen und besitzt eine begrenzte Palette an (Klang-)Farben.“ (übersetzt von mir)
Das steht nun so für alle Zeiten in diesem Buch! In diesem Fall kann ich mit meiner Buchvorstellung wenigstens ein bißchen für Klarstellung sorgen und Renés „Original-Meinung wiedergeben, die er mir per e-mail nochmal geäußert hat, er meinte wirklich:
„Ich wollte nur sagen, dass generell extreme Lautstärke und leicht und schön zu interpretierende Klangqualität nicht zusammengehen. Die Gitarren, die wir bauen folgen immer ein Kompromiss, zu dem wir uns entscheiden. Ich habe die „Smallman Gitarre“ als Beispiel genannt, aber nicht in der Absicht dies so (namentlich) abzuwerten!“ (René Baarslag, übersetzt von mir)
Interviews mit einem Journalisten oder Buchautor bergen immer das Risiko des „hab ich so nicht gemeint“. Für uns Leser heißt das: Nicht alles wörtlich nehmen, immer gerne die Quellen danach fragen, den Vorbehalt der verfälschten Wiedergabe nicht vergessen.
Dennoch: Diese Sammlung von Gesprächen und Erzählungen ist eine Goldgrube für alle „Aficionados, Addicts, Anhänger der Gitarre“ – Danke, für diese Veröffentlichung !



Es folgt ein (neuer) Katalog der Gitarrenbauer. Mit Fotos, typischen Merkmalen des jeweiligen Gitarren(Haupt-)modells und einem Bild der Beleistung. (ich schätze, die ist nicht für alle Modelle gültig und nicht sonderlich genau!)

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Von Juan Roman Padilla (geb. 1928, retired) bis Juan Antonio Correa Marin (geb. 1988), der aktuell jüngsten Generation bildet dieser Katalog die aktuelle Momentaufnahme der Gitarrenbauer Granadas zwischen Pernas, Caro und einer hoffentlich Aussichtsreichen und weiterhin einflussreichen Zukunft!

Bild

... s. Teil 3
Zuletzt geändert von bindiman am Di 12. Aug 2014, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstell

Beitragvon bindiman » Fr 8. Aug 2014, 19:54

TEIL 3 - ESSAYS

“The old Granada school of guitar making” gibt uns einen längst überfälligen Einblick in den spanischen Gitarrenbau vor Torres. Im gesamten 19. Jhd wurden hier vor allem von Agustin Caro und José Pernas Instrumente gebaut, die auf einer Ebene mit den frühen Torres Werken stehen. Aaron Garcia hat ein Instrument von Pernas aus ca.1820 begutachten können (steht nur ganz kurz im Buch, hat er mir erzählt), das der „Leona“ wie ein Zwilling gleicht. Sowohl in Form, Holzwahl, aber auch in Beleistung. Hat Torres sich vielleicht
nach drei Erstversuchen an die „Vorlage“ seines Meisters Pernas gewagt?

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Jedenfalls bringt Ruiz mit seiner Vorstellung der „alten Granada-Meister“ einige Aspekte ins Licht, die bei Romanillos einfach nicht erwähnt waren …

“Granada’s influence on the guitar-building world” darf nun (endlich) den Vergleich mit Madrid antreten und nochmal herausheben, warum Gitarren aus Granada so anders sind. Zum wiederholten Male dürfen auch hier völlig gerechtfertigt die „Säulen“ der modernen Gitarre an Granada gebunden werden (Torres lernte das Handwerk und baute seine erste Gitarre hier, Segovia kaufte seine erste Gitarre 1904 bei Benito Ferrer – dabei würde ich seine Bewertung der Werkstatt nicht überbewerten, denn er war 11 !).

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Die amerikanischen Poeten, die ihr Hohelied von Granada singen – Washington Irving und Henry W. Longfellow muss man meiner Meinung nach hier nicht so auswringen, nur weil das Wort „Gitarre“ ein paarmal vorkommt …
Lustig finde ich den Satz: „Andres Segovia, although born elsewhere in Andalucia, …“. Linares ist mit 136 km ja nun auch nicht völliges „outback“ … 

„The guitar-makers of Baza“ bildet den Abschluss als interessantes Essay über die Gitarrenbauer aus Baza, von woher die bereits erwähnte Psalter-Gitarre von Rafael Vallejo stammt. Beim Lesen wird mir klar, dass ich auch nach langer Beschäftigung nur einen Bruchteil der (möglicherweise bedeutungsvollen) Gitarrenbauer-Elite kenne. So gibt mir dieses Buch doch noch völlig neue Erkenntnisse, wo ich bereits dachte, es kann nur noch um Vertiefung gehen … Sprachlich gesehen hebt sich übrigens dieser Artikel etwas ab. Vielleicht hat Javier Molina Argente eine bessere jounalistische Ausbildung oder es liegt daran, dass dieser Artikel bereits in einer Zeitschrift (Péndulo, Papeles des Bastistana, 2010) veröffentlicht war.

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Die Fotos
Das gesamte Buch wird aufgelockert von Fotos von Gitarren und Gitarrenbauern und zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass diese Fotos von Gitarren-Insidern gemacht wurden. Man sieht, was man sich wünscht zu sehen, in den Grenzen eines Buches natürlich. Aaron hat mir auch berichtet, dass sie als Autoren etwas enttäuscht über die Druckqualität der Fotos waren, das sie durchweg perfekt belichtete, hochauflösende Fotos von bisher noch nicht fotografierten Instrumenten gemacht haben. Ja, das gedruckte Foto hat nicht die Auflösung wie am Bildschirm … dafür kann ich es anfassen und umblättern! Ganz objektiv: Die Bilder sind gut bis sehr gut!

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Ich hoffe sehr, dass es gelingt, das Buch in viele Regale von Liebhabern der Gitarre zu verteilen. Denn zwischen ein paar sprachlichen Einfachheiten wird immer das große Bemühen der Autoren deutlich, die Gitarre und dem Gitarrenbau in Granada den Raum und die Bedeutung zu verleihen, den/die es verdient !
La Escuela Granadina de Guitarreros ist ein wunderschönes Buch – ein Muss für Liebhaber der Gitarre!
Und klar ist ja: Nachfrage erzeugt Angebot !


Thomas Binder
Bruchsal, Juli 2014
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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstell

Beitragvon Boyko » Do 14. Aug 2014, 23:17

Vielen Dank für die schöne Präsentation, Thomas!
Du hast Dir echt sehr viel Zeit genommen!

Ich weiss von diesem Buch vom Delcamp-Forum - ich habe da gleich den ersten Bericht gelesen, als es John Ray vorgestellt hat.

Ich hätte Interesse, das Buch zu erwerben. :)
Du meinst, ich kann es eventuell bei den Siccas kaufen?
Falls noch nicht ausverkauft... :)

LG
Boyko

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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstell

Beitragvon bindiman » Fr 15. Aug 2014, 10:09

Hallo Boyko !

hab grad mal nachgehört. Die 10 Bücher kommen erst noch zu Siccas. Es gibt also eine gute Chance, dass sie zu unserem Forentreffen verfügbar sind !

Das letzte Update von John Ray zum Thema Distribution in Deutschland ist, dass Notenhändler es über Grahl&Nicklas beziehen können und Trekel hat es offiziell im Online-Shop
http://trekel.de/de/291687_LaEscuelaGranadinadeGuitarrerosTheGranadaSchoolofGuitarMakers.html

Es tut sich also schon deutlich was - das ist prima !

Grüße
Thomas
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Kuno Wagner
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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstellung

Beitragvon Kuno Wagner » So 7. Mai 2017, 10:01

Ich bin an dem Buch interessiert. Hat es jemand von euch und will es verkaufen? Der aktuelle Preis bei Amazon liegt bei ca. 50€.
Danke an bindiman - Thomas für die Besprechung

hat sich erledigt!
Zuletzt geändert von Kuno Wagner am Mi 10. Mai 2017, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstellung

Beitragvon Boyko » So 7. Mai 2017, 22:39

Vielen Dank für den Tipp, Kuno!
Ich habe das Buch nun endlich bei Amazon bestellt. :)
Da habe ich wohl zu lange gepennt. ;)

LG
Boyko

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Re: "La Escuela Granadina de Guitarreros" - die Buchvorstellung

Beitragvon klaus » Fr 12. Mai 2017, 10:19

Hallo ..
leider habe ich den Beitrag erst jetzt gesehen. Ich kann mich erinnern, dass ich dieses Buch schon mal öfter in hiesigen Antiquariaten oder auch auf Floh-bzw Gebrauchtmärkten gesehen habe, Also wer mal egal wohin nach Spanien kommt, sollte ruhig mal einen Besuch wagen. Es wird deutlich billiger sein.
L.G.
Klaus


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