A immer 440Hz?

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Heike
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Re: A immer 440Hz?

Beitragvon Heike » Mi 10. Jan 2018, 14:46

Ich spiele solo sehr gerne 432hz, die sogenannte Verdi-Stimmung. Ich mag den erdigeren Klang und die Decken schwingen sehr frei. Nicht jede Gitarre klingt über 440hz gut, meine uralte Friedrich zum Beispiel macht klanglich dicht, wenn ich sie höherziehe. Und ich bin ja auch kein Fan der ewigen Suche nach vordergründiger Brillanz, es gibt auch eine andere Form der Brillanz, die entsteht, wenn alle Obertöne der tiefen Töne die hohen Töne verstärken ( Warum hat Puccini das Orchester oft in Oktaven parallel geführt, manchmal sogar direkt zum Gesang??). Aber mein Klangideal ist ja auch eher facettenreicher Rotwein als spritziger Weißwein :lol:
Hier eine Aufnahme mit meiner Fankhänel in 432hz:

Und das Thema Tragfähigkeit des Tones ist dann ja noch mal eine ganz andere Baustelle, nicht jeder brillante Ton ist tragfähig, nicht jeder Ton klingt so für den Zuhörer wie für den Spieler. Wenn man für sich selbst oder ein sehr nahes Mikro spielt, gelten da halt andere Spielregeln, als wenn man sich gegen ein anderes Instrument durchsetzen muss oder einen Raum oder Saal füllen muss. Es gibt also keine allgemeine Regel für alle. ( Und ich habe die Planeten nicht einmal erwähnt :lol: :lol: )


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