Carulli zum Abgewöhnen

Spieltechniken, Gitarristen, allgemeine Gitarristik (Konzertgitarre)
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Bernd C Hoffmann
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 15. Mai 2018, 02:07

grenner hat geschrieben:Ich glaube Du solltest Dir trotzdem einmal in einer ruhigen Minute die Frage stellen, warum Du immer wieder Videos von Menschen in Deinem Forum auf sehr negative Art und Weise exponierst.

Unter den vielen Tausend Beiträgen und der präzisen Suchfunktion, die das Forum bietet, ist es sicher ein Leichtes für Dich, Deine Aussage entsprechend zu belegen. Ich bin gespannt auf Dein Beispiel. Kannst Du es nicht, dann halte Dich bitte mit solchen Plattitüden zurück.

grenner hat geschrieben:Immerhin betreibst Du ein Forum für Konzertgitarre und Flamencogitarre und ich habe Musiker immer für aufgeschlossen und tolerant gehalten. Für mich ist die Musik etwas Verbindendes, egal wer sie spielt und in welcher Weise.

Ich sehe das ähnlich, aber mein Anspruch ist höher. Toleranz für jeden Mist braucht man von mir nicht zu erwarten. Das gilt ganz konkret für die miserable Interpretation.
Liebe Grüße
Bernd
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grenner
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon grenner » Di 15. Mai 2018, 06:26

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Unter den vielen Tausend Beiträgen und der präzisen Suchfunktion, die das Forum bietet, ist es sicher ein Leichtes für Dich, Deine Aussage entsprechend zu belegen. Ich bin gespannt auf Dein Beispiel. Kannst Du es nicht, dann halte Dich bitte mit solchen Plattitüden zurück.


Video: Warum Discounter-Gitarren.. (ich sag's lieber nicht)
Stilblüte: Wir kaufen eine Kindergitarre

Sind mal zwei Beispiele die mir spontan noch in Erinnerung sind.

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Ich sehe das ähnlich, aber mein Anspruch ist höher. Toleranz für jeden Mist braucht man von mir nicht zu erwarten. Das gilt ganz konkret für die miserable Interpretation.


Allerdings ist genau das die Definition von Toleranz, aufgeschlossen zu sein und zu akzeptieren, was einem nicht gefällt. Etwas zu tolerieren das man gut findet ist nicht allzu schwer.

Bertram
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bertram » Di 15. Mai 2018, 08:37

Um es deutlich auf den Punkt zu bringen: Ich nehme es mir heraus, jedes Video so zu kommentieren, wie ich es für richtig halte. Diese Freiheit hat jeder, ungeachtet sonstiger Meinungen. Wer damit ein Problem hat, der muss sich nicht damit befassen.

Berd, du bist echt mit gewetzten Messern unterwegs. Warum?
Die Freiheit deine Kommentare zu kommentieren, haben wir auch. Warum befasst du dich überhaupt mit diesem Video? Was versprichst du dir an Mehrwert für das Forum und die einzelnen Forumsteilnehmer?

wolfgang
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon wolfgang » Di 15. Mai 2018, 15:51

Hallo Bertram und grenner, darf man schon. Wenn sich jemand auf youtube produziert, darf man dessen Performance kritisieren, das fordert er heraus. Tolerieren heißt dulden und das muss man nicht, in dem Sinne, dass man wegschaltet bzw. weiterklickt. Da halte ich es mit Bernd (ausnahmsw.. :roll: )
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grenner
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon grenner » Di 15. Mai 2018, 18:33

wolfgang hat geschrieben:Hallo Bertram und grenner, darf man schon. Wenn sich jemand auf youtube produziert, darf man dessen Performance kritisieren, das fordert er heraus. Tolerieren heißt dulden und das muss man nicht, in dem Sinne, dass man wegschaltet bzw. weiterklickt. Da halte ich es mit Bernd (ausnahmsw.. :roll: )
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Du kannst auch ins Schwimmbad pinkeln und Dich dann ganz toll fühlen. Nur Deine Mitmenschen werden über Deine Absonderungen nicht erfreut sein.

Mal abgesehen davon macht es einen Unterschied ob man einen Beitrag direkt in Youtube kommentiert (und da kommt es auch auf den Ton an) oder ob man einen Beitrag in einem anderen Forum sozusagen vor den Vorhang zerrt, um sich darüber lustig zu machen. Sogar in den Schulen wird bereits gelehrt, wie man sich im Internet verhalten soll und dass man Mobbing vermeidet. Scheint bei Euch beiden noch nicht angekommen zu sein. Ich dachte zuerst, dass es von Bernd eine Gedankenlosigkeit war. Aber mir ist inzwischen klar geworden, dass es leider auch in diesem Forum Leute gibt die das Heruntermachen von anderen Menschen für ihre Selbsterhöhung brauchen und augenscheinlich auch Spass daran haben. Und dass es auch die übliche Plebs gibt die sich daran delektiert. Daher war das zu diesem Thema mein letzter Beitrag.

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Bernd C Hoffmann
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 15. Mai 2018, 18:44

grenner hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Unter den vielen Tausend Beiträgen und der präzisen Suchfunktion, die das Forum bietet, ist es sicher ein Leichtes für Dich, Deine Aussage entsprechend zu belegen. Ich bin gespannt auf Dein Beispiel. Kannst Du es nicht, dann halte Dich bitte mit solchen Plattitüden zurück.


Video: Warum Discounter-Gitarren.. (ich sag's lieber nicht)
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Sind mal zwei Beispiele die mir spontan noch in Erinnerung sind.

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Ich sehe das ähnlich, aber mein Anspruch ist höher. Toleranz für jeden Mist braucht man von mir nicht zu erwarten. Das gilt ganz konkret für die miserable Interpretation.


Allerdings ist genau das die Definition von Toleranz, aufgeschlossen zu sein und zu akzeptieren, was einem nicht gefällt. Etwas zu tolerieren das man gut findet ist nicht allzu schwer.

Die beiden Beispiele (Kindergitarre, Discounter-Gitarre) kann ich nicht gelten lassen. Sie schon deshalb falsch, weil es sich nicht um Videos von Mitgliedern des Forums handelt. Im Video zur Kindergitarre wird für jeden offenkundig ein Haufen kompetent wirken wollendes aber faktisch dummes Zeug verbreitet. Den Mehrwert für meinen Verriss dazu habe ich in dem Thema schon klar dargestellt. Die Discounter-Gitarre betreffend kann ich nachträglich nur "Schade" zu sagen. Schade, weil ich später vergessen habe, ein aktuelleres Testvideo zu verlinken, dass die vom Testgitarrist angeblich klanglichen Eigenschaften zu einem positiven Ergebnis erhebt. Ich hatte mir daraufhin bei Lidl diese Gitarre angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass demjenigen ebenfalls die Kompetenz abspreche. Musiker, die sich im Schwerpunkt mit Westerngitarren befassen, sind gut beraten, sich nicht mit Rezensionen über Konzertgitarren darzustellen. Ich rate grundsätzlich jedem, dass er oder sie von Discounter-Gitarren einen großen Bogen macht. Hier werden öfters schon kritische Anfängerfragen gestellt, wenn es um Gitarren mit Mahagonikorpus geht. Aber eine Gitarre - komplett aus Lindenholz - sorry, aber sowas braucht wirklich niemand! Tolerieren kann ich die Entscheindung für so ein Instrument nur, wenn man finanziell keine andere Möglichkeit hat. Das ist aber nur eine Toleranz und ganz sicher keine Empfehlung. Es bleibt auch jedem selbst überlassen, solche minderwertigen Instrumente gut zu finden, genauso, wie er Toleranz für offenkundig miserable Interpretationen aufbringen kann.

Ich brauche niemanden zu belehren, wie viel Toleranz er für was aufbringt und wie man sein Urteil darüber formuliert, z. B. mit Verriss in Form von gewürzter Härte. Wer tatsächlich glaubt, ich befasse mich mit Gedanken, um schlechte Sachen nicht doch etwas gut zu finden oder schweigend darüber hinweg zu sehen, der hat wahrscheinlich auch nicht gemerkt, dass wir uns hier nicht in einem TZI-Prozess zur Konfliktlösung unter Sozialpädagogen befinden. Wolfang hat das sehr treffend formuliert:
wolfgang hat geschrieben:Hallo Bertram und grenner, darf man schon. Wenn sich jemand auf youtube produziert, darf man dessen Performance kritisieren, das fordert er heraus. Tolerieren heißt dulden und das muss man nicht, in dem Sinne, dass man wegschaltet bzw. weiterklickt. Da halte ich es mit Bernd (ausnahmsw.. :roll: )
Wer für alle(s) offen ist - ist nicht ganz dicht! LG Wolfgang

Wer sich auf Youtube darstellt, muss damit rechnen, dass er nicht nur auf sympathische Reaktionen trifft. Wo ich das für angebracht halte, tue ich das.
Liebe Grüße
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 15. Mai 2018, 18:44

grenner hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Unter den vielen Tausend Beiträgen und der präzisen Suchfunktion, die das Forum bietet, ist es sicher ein Leichtes für Dich, Deine Aussage entsprechend zu belegen. Ich bin gespannt auf Dein Beispiel. Kannst Du es nicht, dann halte Dich bitte mit solchen Plattitüden zurück.


Video: Warum Discounter-Gitarren.. (ich sag's lieber nicht)
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Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Ich sehe das ähnlich, aber mein Anspruch ist höher. Toleranz für jeden Mist braucht man von mir nicht zu erwarten. Das gilt ganz konkret für die miserable Interpretation.


Allerdings ist genau das die Definition von Toleranz, aufgeschlossen zu sein und zu akzeptieren, was einem nicht gefällt. Etwas zu tolerieren das man gut findet ist nicht allzu schwer.

Die beiden Beispiele (Kindergitarre, Discounter-Gitarre) kann ich nicht gelten lassen. Sie schon deshalb falsch, weil es sich nicht um Videos von Mitgliedern des Forums handelt. Im Video zur Kindergitarre wird für jeden offenkundig ein Haufen kompetent wirken wollendes aber faktisch dummes Zeug verbreitet. Den Mehrwert für meinen Verriss dazu habe ich in dem Thema schon klar dargestellt. Die Discounter-Gitarre betreffend kann ich nachträglich nur "Schade" zu sagen. Schade, weil ich später vergessen habe, ein aktuelleres Testvideo zu verlinken, dass die vom Testgitarrist angeblich klanglichen Eigenschaften zu einem positiven Ergebnis erhebt. Ich hatte mir daraufhin bei Lidl diese Gitarre angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass demjenigen ebenfalls die Kompetenz abspreche. Musiker, die sich im Schwerpunkt mit Westerngitarren befassen, sind gut beraten, sich nicht mit Rezensionen über Konzertgitarren darzustellen. Ich rate grundsätzlich jedem, dass er oder sie von Discounter-Gitarren einen großen Bogen macht. Hier werden öfters schon kritische Anfängerfragen gestellt, wenn es um Gitarren mit Mahagonikorpus geht. Aber eine Gitarre - komplett aus Lindenholz - sorry, aber sowas braucht wirklich niemand! Tolerieren kann ich die Entscheindung für so ein Instrument nur, wenn man finanziell keine andere Möglichkeit hat. Das ist aber nur eine Toleranz und ganz sicher keine Empfehlung. Es bleibt auch jedem selbst überlassen, solche minderwertigen Instrumente gut zu finden, genauso, wie er Toleranz für offenkundig miserable Interpretationen aufbringen kann.

Ich brauche niemanden zu belehren, wie viel Toleranz er für was aufbringt und wie man sein Urteil darüber formuliert, z. B. mit Verriss in Form von gewürzter Härte. Wer tatsächlich glaubt, ich befasse mich mit Gedanken, um schlechte Sachen nicht doch etwas gut zu finden oder schweigend darüber hinweg zu sehen, der hat wahrscheinlich auch nicht gemerkt, dass wir uns hier nicht in einem TZI-Prozess zur Konfliktlösung unter Sozialpädagogen befinden. Wolfang hat das sehr treffend formuliert:
wolfgang hat geschrieben:Hallo Bertram und grenner, darf man schon. Wenn sich jemand auf youtube produziert, darf man dessen Performance kritisieren, das fordert er heraus. Tolerieren heißt dulden und das muss man nicht, in dem Sinne, dass man wegschaltet bzw. weiterklickt. Da halte ich es mit Bernd (ausnahmsw.. :roll: )
Wer für alle(s) offen ist - ist nicht ganz dicht! LG Wolfgang

Wer sich auf Youtube darstellt, muss damit rechnen, dass er nicht nur auf sympathische Reaktionen trifft. Wo ich das für angebracht halte, tue ich das.
Liebe Grüße
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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon wolfgang » Di 15. Mai 2018, 18:47

grenner hat geschrieben:Sogar in den Schulen wird bereits gelehrt,
Ja, dort bekommen sie heute auch schon das Hirn weichgespült.
Von Heruntermachen war nicht die Rede. Wenn aber Kritik nicht mehr erlaubt ist, dann wirds richtig bedenklich! Darüber darfst gerne du nachdenken - von mir aus auch beim Pinkeln.

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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bertram » Di 15. Mai 2018, 19:21

@wolfgang
ja, kritiseren darf man schon. Am besten gleich an der Quelle (auf youtube) oder hier, aber dann mit einem kritischen Blick, nicht mit verbaler Gewalt eine Karikatur des Spielers und seines Spiels erstellen.

Das hier

Hier ist ein Grobmotoriker am Werk, der es exzellent versteht, diese wunderschönen Sonaten mit seinem unkoordinierten Holzhackerschlägen nach allen Regeln der Kunst zu verhunzen und zerkloppen. Auch sein anspruchsloses Publikum hat gemäß den Hintergrundgeräuschen Wichtigeres zu tun als beherzt im Klangrausch zu baden.

fällt doch nicht in die Kategorie "Kritik", sondern in Lächerlich machen. Und das Publikum gleich mit. Ich bin einigermassen entsetzt dass ihr kein Auge habt für die überlegene Haltung die aus dieser "Kritik" spricht.

Ich bleibe bei meiner Frage wie derartige "Kritik" dem Forum einen Mehrwert bieten kann. Ich lese auf jeden Fall nicht dass das hiesige Forumspublikum eine wertvolle Erfahrung, eine interessante Information reicher ist. Auch die inhaltliche Diskussion, die ja gerade einen Mehrwert in einem Forum ist, hält sich doch arg in Grenzen. Möglicherweise weil der Fadenersteller mMn die Kommunikation, die Freude hier zu sein, mit unkoordinierten Holzhackerschlägen nach allen Regeln der Kunst zu verhunzen und zu verkloppen versteht. Das anspruchslose Publikum hat gemäß der Zahl der inhaltlichen Beiträge Wichtigeres zu tun als beherzt in einem bereichernden Diskussionsrausch zu baden.

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Re: Carulli zum Abgewöhnen

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 15. Mai 2018, 19:44

Bertram hat geschrieben:Ich kann beim besten Willen keinen Mehrwert für das Forum sehen,

Ich muss nicht mit jedem Beitrag einen Mehrwert bringen aber ich bin mir sicher, dass dieses Forum eine weitaus größere Menge an Mehrwert zu beiden Schwerpunkten bietet, als jede andere Online Community im gesamten deutschsprachigen Internet. Insbesondere ist der fachliche Output sehr hoch, das Reaktionstempo sehr schnell und die Redundanz sehr gering.

Bertram hat geschrieben:Ich bin neu im Forum, ich schätze das meiste am Forum und die Teilnehmer. Die Tendenz, nicht gelungenes breit zu treten und sich anschliessen auf Meinungsfreiheit zu berufen, stösst mich allerdings ab.

Du tust so, als ob das laufend geschieht. Du sagst doch selbst, Du bist erst neu im Forum. Wie kommst Du darauf? Es gibt auch Beiträge, die in einem Bereich stehen, der für Nichtmitglieder unsichtbar ist. Was die Meinungsfreiheit betrifft, damit musst Du Dich allerdings abfinden, weil nicht jeder Deine Meinung teilt. Ich gebe Dir hierzu zwei Beispiele aus Deiner Feder:

Beispiel 1:
Bertram hat geschrieben:Ich meine damit dass es edengut ein Kunstprojekt sein kann, ein Spass, jemand der seine Fähigkeiten einfach noch nicht so weit entwickelt hat und trotzdem auftritt.

Die Aussage zeigt, dass Du im Grunde überhaupt keine Meinung darüber hast. Entweder ist etwas Bestimmtes was oder es ist es nicht. Dein Konjunktiv - "kann sein" - eröffnet lediglich den Spielraum zwischen Alles und Nichts. Cellospiel kann ich nicht bewerten. Dieser Interpret sieht sich offenbar selbst als Künstler. Ich behaupte, dass niemand ein geschultes Gehör haben muss, um festzustellen, dass es sich um Stümperei handelt und nicht um eine gitarristisch ernstzunehmenden künstlerischen Beitrag. Wer als Künstler tatsächlich so denkt, der ist mMn ganz einfach nur dumm und bildet sich ein, den Kunstbegriff richtig verstanden zu haben.


Beispiel 2:
Bertram hat geschrieben:Ich habe nächte Woche mein erstes "Konzert" mit der Musikschule, ich werde nur etwas sehr einfaches spielen können und auch das wird auf keinen Fall besser klingen als das was der Mann vorträgt. Es wird unmusikalisch, mit Gehaper und Fehltönen. Und trotzdem freue ich mich drauf. Podiumserfahrungen (Youtube, Musikschulkonzerte, Kirchenorchester...) sind ein nicht unwichtiger Teil vom Musizieren und sind für die meisten Leute eine Quelle um zu wachsen und sich zu freuen.

Ich habe im Forum die Erfahrung gesammelt, dass Mitglieder mit einer bestimmten Meinung zuweilen in eine konkrete Richtung übertreiben und Partei für jemanden ergreifen wollen, indem sie ihren Werdegang/momentanen Spielstand/technisches Portfolio etc. ebenfalls auf die gleiche Ebene stellen, wie bei der betreffenden Person. Ob Du das mit Deiner Aussage so machst, weißt Du selbst am Besten. Du spielst auch erst ein halbes Jahr und musst demzufolge nicht alles richtig und perfekt können. Allerdings weiß jeder Lehrer aus der eigenen Unterrichtspraxis, dass in dieser Zeit auf Grund methodischer und didaktischer Gegebenheiten der Spielfortschritt nicht besonders groß ist. Das gilt insbesondere dann um so mehr, wenn ein einzelner Schüler nicht mitkommt und diese sehr einfachen Aufgaben über diesen Zeitraum nicht ansatzweise fehlerfrei spielen kann. Nach einem halben Jahr Unterricht erwartet niemand ein perfektes Vorspiel. Fehler treten im Konzert hauptsächlich durch Aufregung auf, weil man die situative Atmosphäre nicht kennt. Dich betreffend kommt jedoch hinzu, dass Du nach eigenen Worten täglich bis zu 2 Stunden geübt haben willst (was Dir letztlich Sehnenprobleme einbrachte). Mit solch langen Übungseinheiten sollte eigentlich jede Aufgabe sitzen! Damit verliert Deine Aussage an Glaubwürdigkeit. Trotzdem, und das meine ich ehrlich, wünsche ich Dir für Dein Konzert viel Freude und Erfolg.
Liebe Grüße
Bernd
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