Aquila Klangvergleich

Erfahrungsberichte, Empfehlungen, Saitenwechsel
jowori
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Re: Aquila Klangvergleich

Beitragvon jowori » Do 23. Jan 2020, 20:21

Mit Kopfhörer sind die Unterschiede für mich gut zu hören. :o
(Übrigens sehr schön gespielt ,finde ich! ;) )
Die Beispiele bestätigen meine Erfahrungen mit verschiedenen, vor nicht langem erworbenen Saiten von Aquila.
Ich persönlich bevorzuge die Sugar Höhen in Verbindung mit Silver Bässen.
Die Sugar scheinen aus sehr sensiblem Material zu sein.
Keinesfalls sofort auf Tonhöhe spannen.
Langsam steigern und mindestens einen Tag in tiefer Stimmung belassen.
Mir sind die Saiten, ob meiner Ungeduld mehrfach gerissen. Eine kostspielige Erfahrung,
da es sich bei den, auf der Webseite angegebenen Preise offensichtlich um Nettopreise handelt.
Zu meiner Überraschung wurde ein nicht unerhebliche Aufschlag an (ital.) Steuer und Porto verrechnet.
Die Saiten brauchen zudem einige Wochen bis Stabilität in Spannung und Intonation erreicht ist
und auch die Quietschgeräusche verschwunden sind.
Das haptische Spielgefühl aber ist wunderbar. Ein echter Genuss!
Ob sie klanglich meinen bevorzugten Saiten (La Bella Argento) überlegen sind, bedarf noch einer längeren Testphase.
Lieben Gruß,
Jowori

Roberlin

Re: Aquila Klangvergleich

Beitragvon Roberlin » Do 23. Jan 2020, 21:19

Einiges am letzten Beitrag ist mir unverständlich:
jowori hat geschrieben:Die Sugar scheinen aus sehr sensiblem Material zu sein.
Keinesfalls sofort auf Tonhöhe spannen.
Langsam steigern und mindestens einen Tag in tiefer Stimmung belassen.
Mir sind die Saiten, ob meiner Ungeduld mehrfach gerissen. Eine kostspielige Erfahrung,

Das ist völlig inakzeptabel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Saiten mit diesen Eigenschaften/Probleme verkauft/gekauft werden.
jowori hat geschrieben:Die Saiten brauchen zudem einige Wochen bis Stabilität in Spannung und Intonation erreicht ist
und auch die Quietschgeräusche verschwunden sind.

Auch das finde ich inakzeptabel. Ich bin zwar kein Profi, orientiere mich aber an deren Aussagen. Viele Profis wechseln ihre Saiten alle paar Wochen. Wer würde denn Saiten akzeptieren, die erst nach Wochen eine saubere Intonation haben? Wenn ich Saiten aufspanne, würde ich damit ein oder zwei Tage später auftreten können wollen.

CG-Fan

Re: Aquila Klangvergleich

Beitragvon CG-Fan » Fr 24. Jan 2020, 15:58

Roberlin hat geschrieben:
jowori hat geschrieben:Die Sugar scheinen aus sehr sensiblem Material zu sein.
Keinesfalls sofort auf Tonhöhe spannen.
Langsam steigern und mindestens einen Tag in tiefer Stimmung belassen.
Mir sind die Saiten, ob meiner Ungeduld mehrfach gerissen. Eine kostspielige Erfahrung,

Das ist völlig inakzeptabel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Saiten mit diesen Eigenschaften/Probleme verkauft/gekauft werden.

Die Sugar Saiten hatten Anfangs in der Tat Probleme mit Rissen. Das wurde aber gelöst, was ich aus erster Hand bestätigen kann, da ich an dem Testprogramm teilgenommen habe. Wenn sie von Aquila direkt bezogen wurden, müssten sie aus der aktuellen Produktion stammen und dürften dieses Problem nicht mehr haben. Daher sollte man das bei Aquila reklamieren. Dort ist man sehr kundenfreundlich und kulant, so dass die Wiedergutmachung meist mehr enthält, als reklamiert wurde.

Roberlin hat geschrieben:
jowori hat geschrieben:Die Saiten brauchen zudem einige Wochen bis Stabilität in Spannung und Intonation erreicht ist
und auch die Quietschgeräusche verschwunden sind.

Auch das finde ich inakzeptabel. Ich bin zwar kein Profi, orientiere mich aber an deren Aussagen. Viele Profis wechseln ihre Saiten alle paar Wochen. Wer würde denn Saiten akzeptieren, die erst nach Wochen eine saubere Intonation haben? Wenn ich Saiten aufspanne, würde ich damit ein oder zwei Tage später auftreten können wollen.

Wie bereits gesagt, soll das Quietschproblem behoben sein, wie in diesem YT-Video eindrucksvoll demonstriert wird. Ansonsten hilft auch etwas Handcreme.

Der Sugar Diskant zieht sich anfangs wie "Kaugummi". Das lässt sich aber deutlich abkürzen, in dem man die Saiten beim Hochstimmen im 12. Bund je nach Bedarf mehrmals dehnt. Leider finde ich das entsprechende Video von Aquila nicht mehr. Damit bekommt man sogar die Sugar Saiten innerhalb eines Tage so stabil, dass man ohne "Ohrenschmerzen" spielen kann. Das Absacken der Stimmung über Nacht gibt sich dann meist erst nach einer Woche, wie bei den meisten anderen Saiten.

Auch wenn ich die Sugar derzeit aus andern Gründen selber nicht mehr spiele, ist mein persönlicher Eindruck, dass dies die aufregendste Neuentwicklung bei Gitarrensaiten ist, die mir in meinem nicht ganz kurzen "Gitarrenleben" bislang untergekommen ist! ;)

PS: Auch wenn ich eher zufällig mal als Tester für Aquila fungiert habe, stehe ich natürlich in keinerlei geschäftlicher Verbindungen mit Aquila, nur um Missverständnissen vorzubeugen!!! :D


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