Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Erfahrungsberichte, Empfehlungen, Saitenwechsel
Bielefeld
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon Bielefeld » Mi 3. Mär 2021, 02:03

bassklampfe hat geschrieben:Es gibt Neuigkeiten, Frau Enders
https://www.classical-strings.de/
hat ganz aktuell Alchemia und Sugar-Saiten ins Programm bekommen. Die quietschfreien.

Wie immer zu gewohnt guten Konditionen. Und Nein, ich bin nicht verwandt oder verschwägert … ;)


Och Moin,

...und ich hab sie mir jetzt vor wenigen Tagen deutlich teurer über einen ausländischen Händler bestellt... :oops:
Wer zu schnell kommt dem bestraft das Leben... :idea:
Und ja, Fr. Enders ist wirklich klasse, auch meine erste Adresse, aber die "quietschfreien" hatte sie ja nicht...bis jetzt.
Achja, vielen Dank für die Info! ;)

Andreas

Bielefeld
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon Bielefeld » So 28. Mär 2021, 15:36

bassklampfe hat geschrieben:hat ganz aktuell Alchemia und Sugar-Saiten ins Programm bekommen. Die quietschfreien.


Hallo "bassklampfe"

hast du die Saiten jetzt schon ausprobiert?

Zunächst hatte ich bei den Sugar etwas bedenken wegen der Spannung, hatte bisher nur die Rubino und trotz MT gingen die auf meiner Grüner schon in Richtung HT Carbon.
Ich habe etwas überlegt ob ich meiner Ramirez die Sugar wirklich zumuten könnte, bei einer Mensur von 66,7 cm. sollte die Spannung natürlich nochmal höher ausfallen als bei einer 65 cm. Mensur.
Zu meiner Überraschung war das aber nicht der Fall, die MT Sugar haben bestenfalls eine leicht höhere Spannung als die herkömmlichen Mitbewerber, die Diskantsaiten sind auch merklich dicker als die Rubinos.

Auf der Ramirez sind die Saiten sehr gut, der Klang ist wesentlich runder und voller als bei den Rubinos, der Diskant nicht so höhenlastig, eher "süßlich" und "warm" aber durchaus präsent, außerdem fällt die g-Saite kaum ab, dass war bei den Rubinos aber auch nicht der Fall.
Die Bässe ebenfalls runder und wärmer, nicht so "holzig" und biegesteif, wesentlich mehr Volumen.

Die Saiten (Rubino, Sugar) wurden natürlich auf zwei verschiedene Gitarren ausprobiert, deshalb ist ein 1:1 Vergleich immer etwas vage, sollten die Sugar aber ähnlich lange halten und nur geringfügig nachlassen wie die Rubinos wären die Sugar wirklich eine gute Alternative für die Ramirez.
Von meiner Seite, durchaus empfehlenswert, ob die Saiten allerdings auf jede Gitarre passen...sicherlich nicht, also deshalb selber testen... ;)

meint,
Andreas

rwe
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon rwe » So 28. Mär 2021, 22:47

Ich habe noch die quitschigen, seit ca. einem Vierteljahr auf einer selten gespielten (ca. 1h/w) Fichte/Ahorn Teller (7A), die mir zunehmend besser gefallen. Das war mit den vorher aufgezogenen Perla auch so. - Als ich das Instrument kaufte, waren Savarez Nylon drauf, die Perla waren ein Kontrast, die ich nicht lange draufbehalten wollte, dann aber zunehmend gerne mochte. Von den Perla zu den Sugar war es ein vergleichbares Gefühl. Ich bin im Moment bei diesem Instrument noch sehr unentschlossen. Das Quitschen nervt schon, aber entweder wird es weniger oder es stört mich weniger.

bassklampfe
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon bassklampfe » Mo 29. Mär 2021, 16:45

Aus probiert habe ich beide. Zu den Rubinos habe ich auf Seite 2 dieses Threads was geschrieben.

Die Sugar waren ambivalent, das quietschen war unerträglich. Hier spielt die persönliche Hautbeschaffenheit eine Rolle, bei mir geht das nicht. Wenn mein Lehrer die Gitarre gespielt hat, haben sie kaum gequietscht – Pech. Die Bässe sind sehr haltbar und heute noch aufgezogen. Die machen auch keine Anstalten abzubauen.

Klanglich war ich sehr angetan, irgendwo zwischen Carbon und Nylon, nicht so spitz wie Carbon und nicht so nach Plastik klingend wie Nylon. Auch die g-Saite war in erträglicher Stärke. Ich warte derzeit darauf, dass die leichten Sätze den Weg nach Deutschland finden, bestellt habe ich sie bereits. Leider gibt es wohl keine Einzelsaiten, als 3er-Set nur die Bässe.
______________
Gruß
bassklampfe
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Bielefeld
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon Bielefeld » Di 30. Mär 2021, 01:03

bassklampfe hat geschrieben:Die Sugar waren ambivalent, das quietschen war unerträglich. Ich warte derzeit darauf, dass die leichten Sätze den Weg nach Deutschland finden, bestellt habe ich sie bereits. Leider gibt es wohl keine Einzelsaiten, als 3er-Set nur die Bässe.


Hallo "bassklampfe",

ich bin momentan etwas verwirrt, von welchen Sugar redest du, die "neuen" quietschen bei mir gar nicht, die alten kenne ich nicht, allerdings haben die Rubinos auch gequietscht wie Hulle.
Ich dachte Fr. Enders hätte die neuen auf Halde, oder sind momentan Lieferengpässe

rwe hat geschrieben: Als ich das Instrument kaufte, waren Savarez Nylon drauf, die Perla waren ein Kontrast, die ich nicht lange draufbehalten wollte, dann aber zunehmend gerne mochte.


Hallo "rwe",

ich finde auch, bei den Aquila-Saiten muss man sich ein bisschen gewöhnen, ging mir bei den Rubinos auch so, die neuen Sugar waren aber gleich sehr gut, kann aber auch an den unterschiedlichen Gitarren liegen, mein von Grüner ist etwas schlanker im Ton, nicht ganz so präsent und voll wie die Ramirez.

Andreas

bassklampfe
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Re: Aquila Rubino, Sugar – Erfahrungen?

Beitragvon bassklampfe » Di 30. Mär 2021, 17:19

Bielefeld hat geschrieben:ich bin momentan etwas verwirrt, von welchen Sugar redest du, die "neuen" quietschen bei mir gar nicht, die alten kenne ich nicht, allerdings haben die Rubinos auch gequietscht wie Hulle.
Ich dachte Fr. Enders hätte die neuen auf Halde, oder sind momentan Lieferengpässe

Ich hatte nur die alten Sugar, auf die neuen warte ich derzeit, da ich die weiche Spannung will.
______________
Gruß
bassklampfe
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