Tipps für Einsteiger

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klaus
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Tipps für Einsteiger

Beitragvon klaus » So 29. Apr 2018, 12:38

Hallo,
wenn man hier im Forum durchblättert stöBt man oft auf Anfragen von Anfängern im Gitarrebereich.
Fragen zu Schulen Noten, Lehrern, Gitarren etc...
Man kann aus den Texten häufig herauslesen, dass diese Leute orientierungslos bereits einen oder mehrere Fehler gemacht haben.
Die falschen Schulen, die falschen Noten, die falsche Gitarren...gekauft haben oder falsch üben.

Könnte man nicht eine neue Rubrik einführen wie.

Erste, grundlegende Tipps für Einsteiger/ Beginner

Klar ...alles steht schon unter Spieltechnik / Instrumente / Noten../Unterricht ..etc ...
aber ich glaube kaum, dass ein blutiger Anfänger hier das richtige für sich schnell findet.

Also warum nicht eine neue Rubrik, in die nur wirklich Grundlegende Tipps kommen.
Eine Liste bewährter Schulen, erste Noten .. Kriterien und Tipps zum Gitarrekauf. ..ein paar gute Links ..etc..

Warum können wir nicht diesen/meinen Beitrag nutzen, um unsere Erfahrungen mit grundlegendem Material hier zusammenzutragen?

Einmal zusammengetragen könnte sie in einer neuen Rubrik ( vielleicht in den obersten Rängen des Forums ) ähnlich wie das Gitarrevokabular, platziert werden.

Eine andere Idee wäre diese Einsteigerrubrik mit gewöhnlichen Beitragen zu füllen. Dann hätte Bernd später nicht die Arbeit, die Liste hochzuladen. Ich fürchte aber, dass es dann wieder zu viele Beiträge werden, und zu unübersichtlich.

Schönen Sonntag noch.

Klaus

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Bernd C Hoffmann
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 29. Apr 2018, 13:58

Hallo Klaus,

die Idee ist grundsätzlich gut und ich hatte sowas schon angedacht, doch es gibt einerseits Probleme mit der Aktualität, andererseits gibt es einen Interessenkonflikt mit meinem Blogprojekt. Das Forum betreffend reicht es aus, wenn man neue Mitglieder auf die Suchfunktion hinweist. Gerade bei den von Dir angesprochenen Beiträgen ist das sinnvoll.
Liebe Grüße
Bernd
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Bertram
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bertram » So 29. Apr 2018, 14:20

Ich finde die Idee von Klaus auch sehr gut. Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Ein Verweis auf die Suchfunktion ist ja immer noch nützlich. Anfängerrelevante Themen einfach unter einem Nenner bündeln, würde die "Einstiegshürde" ein bisschen niedriger hängen für Anfänger. Ich bin ja "Betroffener" und kann nur von meiner Erfahrung berichten: ich war zu Anfang ein bisschen eingeschüchtert eben weil ich den Eindruck hatte dass ich der einzige Anfänger sein würde.
Ich habe mich dann trotzdem getraut und habe auch durchweg positive und hilfreiche Reaktionen bekommen von euch.

Bernd, ich weiss nicht genau was du für ein Blogprojekt planst. Aber könnte das Forum dann nicht als Einstieg und Zustromkanal fungieren? Das würde umso besser klappen umso mehr Anfänger sich hier auch willkommen fühlen.

Mir würde übrigens eine grosse Sammel-Rubrik "Tips für Einsteiger" reichen, extra ausdifferen braucht man, glaube ich, nicht. Es sei denn die Einsteiger stürmen das Forum :D

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Bernd C Hoffmann
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 29. Apr 2018, 14:55

Dieses Forum ist für jeden, der der Gitarre positiv zugewandt ist. Genau deswegen bist Du hier fündig geworden; Anfänger profitieren vom Wissen der Erfahrenen. Das hat aber praktische Nachteile. Bspw. ist die Frage nach dem richtigen Lehrwerk häufig ein Vorweggreifen in die Unterrichtspläne der Lehrer. Damit schränkt sich man als Anfänger nicht nur die Auswahl der Lehrer unnötig ein, zudem stellt man Forderungen, die man gar nicht bewerten kann. Für die Lehrer ist es blöde, weil sie sich in dem Fall durch das Forum zurecht auf den Schlips getreten fühlen.

Es handelt sich um einen Expertenblog mit bestimmten Themen und teilweise externe Autoren, die auf ihrem Gebiet etwas zu sagen haben. Es wird eigens aufbereitetes Wissen zur Verfügung gestellt. Allerdings gibt es das nicht alles kostenlos. Das Forum dient gegenüber bestimmten Themen gelegentlich als Startressource, weshalb ich hier keine weiteren Strukturzuweisungen und -unterteilungen vornehmen möchte. Andersherum dient der Blog auch als anreicherung fürs Forum. Bspw. werden dort veröffentlichte Rezensionen auch im Forum veröffentlicht. Rezensionsexemplare habe ich schon vorliegen und hierfür entsprechende Verbindungen auf der Musikmesse gemacht. Evtl. wird dem Blog auch ein Podcast angeschlossen. Das ist dann interessant für Leute, die was anzubieten haben, weil die Reichweite dadurch enorm steigt.
Liebe Grüße
Bernd
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klaus
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon klaus » So 29. Apr 2018, 18:36

Hallo nochmal ...
Bernd schreibt..
Vorweggreifen in die Unterrichtspläne der Lehrer.


Die Tipps würden ja eigentlich viel früher anfangen, weil man erst mal den richten Lehrer finden muss. Du selbst hast in verschiedenen Beiträgen schon mal Tipps gegeben, wie man einem zukünftigen Lehrer auf den Zahn fühlen kann. Das sind solche Tipps, die wirklich wichtig sind. Hat man ihn gefunden ist natürlich dieser Lehrer die einzig kompetente Adresse.
Aber sich Zeit nehmen, nichts übereilen. Sich gut informieren.Wo ? etc..
Aber oft sind schon viel früher für Anfänger viele Fragen da. Vielleicht weiss ein Interessierter eigentlich nicht so richtig was er eigentlich will. Klassik, Blues, Flamenco..
Es ist gut , dass Du nochmal auf die Suchfunktion hingewiesen hast. Aber der Interessierte muss dann auch schon irgendwie wissen was er sucht.

Naja..Wenn das alles in deinem Blog behandelt wird. Klasse..
L.G.
Klaus

grenner
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon grenner » Mo 30. Apr 2018, 07:51

klaus hat geschrieben:
Naja..Wenn das alles in deinem Blog behandelt wird. Klasse..
L.G.
Klaus


Ja, da freue ich mich auch schon drauf. Wann ist es denn so weit?

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Bernd C Hoffmann
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mo 30. Apr 2018, 13:34

Der zieht sich noch viel länger hin als geplant. Insbesondere, weil am 25. die neue DSGVO in Kraft tritt, die so miserabel formuliert wurde, dass erst Abmahnprozesse geführt werden müssen, um eine Orientierung in der Eindeutigkeit für Rechtssicherheit zu bekommen. Andererseits trete ich übermorgen einen neuen Job an, bei dem ich körperlich hart ran muss. Hier stehen Regenerationsphasen an. Zudem kann ich noch nicht absehen, wie sich das gitarristisch auf meine Spielfähigkeit auswirkt.
Liebe Grüße
Bernd
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Bernhard Hiller
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernhard Hiller » Di 1. Mai 2018, 11:25

Bertram hat geschrieben:ein bisschen eingeschüchtert eben weil ich den Eindruck hatte dass ich der einzige Anfänger
In einem Fachforum stammen die meisten Beiträge von Leuten, die mehr oder weniger Profis sind: sie haben am meisten Erfahrung, und können sowohl dem Anfänger Antwort / Hilfestellung / Tipps&Tricks etc. geben als auch dem etwas fortgeschritteneren oder anderen Profis. Das spiegelt die Teilnehmer des Forums also verzerrt wieder.
"Darf ich hier unter soviel Profis meine ach so banale Anfängerfrage stellen?" Auch wenn die Profis ein klares JA sagen, eine Hürde ist schon da.
Ich glaube auch, daß ein Bereich mit einer Überschrift wie "Für Anfänger" diese Hürde reduzieren könnte. Und wenn sich Anfänger untereinander dort austauschen, noch einen weiteren Schritt zur Reduzierung der Hürde beitragen.

Bernhard Hiller
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernhard Hiller » Di 1. Mai 2018, 11:46

klaus hat geschrieben:Eine Liste bewährter Schulen, erste Noten
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:ist die Frage nach dem richtigen Lehrwerk häufig ein Vorweggreifen in die Unterrichtspläne der Lehrer
Da stimme ich eher Klaus zu: es gibt eine Vielfalt an Stilrichtungen. Und unterschiedliche Voraussetzungen auf Seiten der Schüler. Und - außerhalb des allzu ländlichen Raumes - ein umfangreiches Angebot an Gitarrenunterricht.

Soll jemand, der Lieder beim Lagerfeuer begleiten möchte, eine klassische Etüdenschule durchmachen? Ein 12jähriger ein Unterrichtswerk, das der Autor für 6jährige konzipiert hat? Ist Siegfried Schwabs Fingerpicking für den ersten Einstieg geeignet oder eher was für den Wiedereinstieg?

Wie allgemein gültig ist die jeweilige Ausbildung (d.h. kann man in eine andere Stilrichtung schnell umsteigen)? Wie kommen die Übungen und Spielstücke des Werkes bei den Schülern an? Welche Schwierigkeiten treten wo auf und wie werden sie behandelt?

Anfänger könnten diese Schulen / Unterrichtsmaterialien aus ihrer Sicht beurteilen / kommentieren und anderen Anfängern weiter helfen.
"... Ich komme mit dem Griff nicht zurecht." "Hat bei mir auch lange gedauert, bis ich das konnte." - hat scheinbar wenig Inhalt, ist aber für den Betroffenen ein wertvoller Hinweis, weiter zu machen.
Damit gewinnen auch die Lehrer in unserem Kreise Rückmeldung von den Schülern (die nicht "ihre" Schüler sind) und können zusätzliche Kenntnisse in ihren Unterricht einfließen lassen.

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Bernd C Hoffmann
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Re: Tipps für Einsteiger

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 1. Mai 2018, 17:06

Bernhard Hiller hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:ist die Frage nach dem richtigen Lehrwerk häufig ein Vorweggreifen in die Unterrichtspläne der Lehrer
Da stimme ich eher Klaus zu: es gibt eine Vielfalt an Stilrichtungen. Und unterschiedliche Voraussetzungen auf Seiten der Schüler.

Wie allgemein gültig ist die jeweilige Ausbildung (d.h. kann man in eine andere Stilrichtung schnell umsteigen)? Wie kommen die Übungen und Spielstücke des Werkes bei den Schülern an? Welche Schwierigkeiten treten wo auf und wie werden sie behandelt?

Ich sehe das etwas differenzierter. Das Thema dreht sich doch um Anfänger. Fragen nach dem Umstieg in eine andere Musikrichtung stellen sich bei Anfängern nicht, weil sie keinerlei Vorkenntnisse zum Vergleich haben. Welche Schwierigkeiten auftreten und wie sie behandelt werden, ist auch keine Frage für Anfänger. Zudem ist diese Frage sehr individuell und kann am Anfang überhaupt nicht eindeutig beantwortet werden.

Bernhard Hiller hat geschrieben:Anfänger könnten diese Schulen / Unterrichtsmaterialien aus ihrer Sicht beurteilen / kommentieren und anderen Anfängern weiter helfen.

Ich bezweifle das vollständig. Aus meiner Unterrichtserfahrung bringt nur sehr selten jemand soviel Notenkenntnis mit, als dass er Unterrichtsmaterialien auch nur ansatzweise inhaltlich bewerten kann. Dies würde auch voraussetzen, dass ein in sehr naher Zukunft beginnender Anfänger bereit ist, sich die verschiedenen Lehrwerke zur eigenen Beurteilung kauft und sich längere Zeit damit analytisch auseinander setzt. Das halte ich für absolut abwegig.

Bernhard Hiller hat geschrieben:"... Ich komme mit dem Griff nicht zurecht." "Hat bei mir auch lange gedauert, bis ich das konnte." - hat scheinbar wenig Inhalt, ist aber für den Betroffenen ein wertvoller Hinweis, weiter zu machen.
Damit gewinnen auch die Lehrer in unserem Kreise Rückmeldung von den Schülern (die nicht "ihre" Schüler sind) und können zusätzliche Kenntnisse in ihren Unterricht einfließen lassen.

Sorry Bernhard, aber da muss ich wirklich schmunzeln. Das ist doch eine typische Frage für Selbstlerner. Der Erste, der weiß, welche technischen Hürden das betreffende Stück bereithält, ist der Lehrer. Zudem weiß ich aus der Praxis, dass bestimmte Hürden oft nach individuellen Voraussetzungen ein schnelles Meistern bewirken, was im schriftlichen Austausch gar nicht bekannt ist und ggf. erst langwierig bzw. umständlich erklärt werden muss. Für mich als Unterrichtender ist nicht wichtig, dass ich irgend eine Lösung habe sondern ein effiziente für diesen Schüler. Einzige Ausnahme ist es, wenn der Lehrer z. B. wegen Schulferien aktuell nicht greifbar ist.
Ein ganz anderer Aspekt hierbei, dass ich dieses Forum überhaupt nicht als kommunizierende Wissensbasis von Schülern zu den Lehrern sehe, auch nicht sehen will. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Lehrer sein Unterrichtsgebiet so gut kennt, dass er auf externe Pull-News überhaupt nicht angewiesen ist. Bei Lernenden - Anfänger wie Mittelstüfler oder Fortgeschrittene -, die ihre Probleme und Lösungen unter sich austauschen, genau das haben wir gelegentlich immer wieder; auch genau hierfür ist das Forum da. Aber den Anspruch Lehrern ihr Wissen durch Schüler zu vermitteln, geht einfach zu weit, weil es die Kompetenz der Lehrer in Frage stellt. Hinzu kommt, dass dies auch ein Zeitfaktor ist, den man aufwänden muss. Ich wäre dazu absolut nicht bereit. Ich weigere mich auch dagegen, mich irgendwie daran zu beteiligen, um Lehrern ihre Kompetenz in Frage zu stellen. "Nobody is perfect" - das gilt auch für Lehrer. Jedoch muss da ein gewisses anspruchsvolles Format an Toleranz bleiben. Ich will das Niveau des Forums nicht durch einen falschen Ansatz negativ beeinflusst wissen, denn genau das wird dadurch gefördert.
Liebe Grüße
Bernd
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