Ramirez 1a, Zeder

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speedykunzales
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon speedykunzales » Di 24. Jan 2017, 16:48

Hallo, mittlerweile bot man mir eine Ramirez 1a Tradicional mit 65 CM Mensur aus den späten 90ern an. Zu einem deutlich höheren Preis als von mir geplant. Boden und Zargen sind aus ostindischer Palisander.

Ist die Gitarre vergleichbar zu den alten Instrumenten?

Speedy

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Bernd C Hoffmann
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 24. Jan 2017, 22:29

Deine Preisvorstellung ist nach dem, was mir bekannt ist, extrem moderat gewählt, um nicht zu sagen, günstig. Da sollten deutlich höhere Angebote nicht verwundern. Deine Frage kann ich Dir wegen zu wenig Testmöglichkeiten leider nicht beantworten.
Liebe Grüße
Bernd
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speedykunzales
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon speedykunzales » Mi 25. Jan 2017, 09:33

Danke, Bernd. Es gibt also niemanden im Forum, der mal ne 90er gegen eine ältere Ramirez abgeglichen hat.

Die Frage ist vielleicht auch zu speziell. Anyway, ein sehr schönes Forum wie ich finde!

Vermutlich muss man für ne gute Ramirez dann eher doch 4000 Euronen rechnen -

Gruß Speedy

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Bernd C Hoffmann
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mi 25. Jan 2017, 20:07

Ich würde dafür in etwa 5.000 bis 7.000 € einplanen. Da sollte man auf mehrere Angebote kommen, um eine bessere Auswahl zu treffen.
Liebe Grüße
Bernd
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paco
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon paco » Mi 25. Jan 2017, 20:39

Ich denke auch, dass man besser mehr Geld einplant. Wenn Ramirez 1a deine Traumgitarre ist, solltest du lieber nach dem Motto handeln: "Ich kaufe das, was mir gefällt und nicht das, was gerade günstig ist!" Damit wird man auf Dauer glücklicher. Außerdem dürfte der anzunehmende Wiederverkaufspreis nicht kleiner werden, Ramirez hat immer noch einen Namen und einen Liebhaberwert. Allerdings nicht mehr die Modelle nach 1985 (nach meiner Einschätzung).
Gruß
Paco

paco
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon paco » Mi 25. Jan 2017, 20:51

Ach ja, alle Modelle, die ich aus den 70er Jahren kenne, waren außerordentlich ähnlich, sowohl vom Klang, als auch von der Bespielbarkeit. Da hatte José Ramirez anscheinend eine sehr geringe Streuung. Im Berliner Gitarrenensemble, in dem ich Ende der 80er spielte, hatten mehrere eine 1a aus den 70ern, die wir direkt verglichen. Alle waren gleich gut und sehr ähnlich. Die 66er und Leiters war klanglich noch etwas stärker, aber nur in Nuancen. Mein Lehrer hatte damals eine 1a mit Fichtendecke und 65 cm Mensur. Die ließ sich deutlich leichter spielen, war klanglich süßer aber nicht so laut. Mir gefiel damals die Zedernversion besser.

Gruß
Paco

paco_
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon paco_ » Mo 30. Jan 2017, 14:46

Meine 1a ist Baujahr 80.
Klang ist hervorragend, speziell mit harten Saiten, Spielbarkeit, na ja...
Man braucht doch große Hände (speziell links) und viel 'Fingerspitzengefühl' rechts, um in den hohen Lagen auf den inneren Saiten noch ein sauberes Tremolo hinzubekommen.
Unsauberkeiten beim Griff oder Anschlag kann man sich nicht erlauben, hört man sofort.
Alles in allem kein Anfängerinstrument.

paco

Bas
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon Bas » Mi 4. Okt 2017, 20:17

Ich habe zwei Ramirez 1A zu verkaufen.
Beiden spielen leicht, für ein Ramirez.
Saitenhöhe: 3.5-4.75mm

Bei interesse,

Bitte PB

Danke!

Bas

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stramich
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon stramich » Do 5. Okt 2017, 15:30

Meines wissens hat ramirez ende der 70 ger den Hals der gitarre etwas verdreht , so dass man mehr platz für die bassaiten hatte, also kann es sein dass man die früheren gitarren als einfacher zu bespielen empfindet , allerdings habe ich auch welche gehabt wo die griffbereite eher um 54–55 lag , also enorm wurtig , aber mit super klang ! Man sollte sie einfach ausprobieren (aber eine neue von 76 die hier angeboten wird finde ich für den preis den bas verlangt wirklich einmalig, und die preise von den ramirez sind eigentlich eher am steigen , in frankreich wurde letzte woche eine für 4800 verkauft, also liebhaber , worauf wartet ihr , es gibt noch eine , eine 2 a die angeboten wird .... die hatte mir vorher gehört und war die beste ramirez, die ich je gespielt hatte , mit fichtendecke , 74 , also die mit der decke aus den sierra nevade gebierge , unwahrscheinlich selten , also es gibt genügend Gitarren ,hätte man mehr zeit und geld , ich würde sie alle gerne spielen

CG-Fan
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Re: Ramirez 1a, Zeder

Beitragvon CG-Fan » Do 5. Okt 2017, 18:29

stramich hat geschrieben:Meines wissens hat ramirez ende der 70 ger den Hals der gitarre etwas verdreht , so dass man mehr platz für die bassaiten hatte, also kann es sein dass man die früheren gitarren als einfacher zu bespielen empfindet , allerdings habe ich auch welche gehabt wo die griffbereite eher um 54–55 lag , also enorm wurtig , aber mit super klang ! Man sollte sie einfach ausprobieren (aber eine neue von 76 die hier angeboten wird finde ich für den preis den bas verlangt wirklich einmalig, und die preise von den ramirez sind eigentlich eher am steigen , in frankreich wurde letzte woche eine für 4800 verkauft, also liebhaber , worauf wartet ihr , es gibt noch eine , eine 2 a die angeboten wird .... die hatte mir vorher gehört und war die beste ramirez, die ich je gespielt hatte , mit fichtendecke , 74 , also die mit der decke aus den sierra nevade gebierge , unwahrscheinlich selten , also es gibt genügend Gitarren ,hätte man mehr zeit und geld , ich würde sie alle gerne spielen

Wenn ich hier etwas berichtigen darf. Nicht der Hals wurde „verdreht“, sondern auf der Bassseite wurde das Griffbrett ab etwa 9. Bund sukzessive verjüngt.

Auch was die zu erwartende Wertsteigerung bei Ramirez 1A Gitarren betrifft wäre ich weniger optimistisch. Von 1970 bis 1995 wurden pro Jahr 1000 Ramirez 1A produziert. Allein diese große Zahl dürfte verhindern, dass die Ramirez Preise so abheben wie bei Hauser z.B.! Als goldene Ära sieht man bei Ramirez die Jahre von 1960-65 an. In den folgenden 5 Jahren machten sich die prominetensten Bauer wie Manzero, Bernabe und Contreras dann sukzessive selbstständig und in den 70igern gingen die Stückzahlen dann rapide nach oben. Diese auch für mich überraschenden Zahlen stammen übrigens von Zavaleta im Delcamp Forum, einem namhaften US Importeur, der sehr, sehr lange im Geschäft ist und damit über ganz andere, erste Hand Informationen verfügt.

Das bitte ich nicht als Abwertung der post Golden Ära Gitarren zu verstehen, sondern sollen nur verdeutlichen, warum Ramirez Preis wahrscheinlich nicht in den Himmel schießen werden, wie bei Hauser z.B.! Ein weiterer Grund dürfte sein, dass man für die üppigen typischen Abmessungen 54/664 erst einmal geschaffen sein muss. Alle 1A Verkäufe in meinem weiteren Bekanntenkreis lagen darin begründet.

Abgesehen davon, sind das natürlich richtig gute Gitarren und die Angebote von Bas wirklich günstig! ;) :D

Wünsche auf jeden Fall viel Erfolg mit dem Verkauf! :D


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