Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Flamencogitarren & sonstige Instrumente

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jberlau
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon jberlau » So 1. Okt 2017, 10:58

Vielen Dank, Bernd, dann mache ich das wohl besser so und lass Salvador Cortez unbeachtet.
Liebe Grüße, Jens

jberlau
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon jberlau » Di 10. Okt 2017, 11:18

Hallo Bernd, hast du vielleicht auch Erfahrung mit der Ramirez FL2? Könnte ich die auch in Betracht ziehen?
Viele Grüße,
Jens

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Bernd C Hoffmann
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 10. Okt 2017, 18:25

Nein, ich kenne das Instrument nur dem Namen nach. Hierzu solltest Du wissen, wo Ramírez dran steht, ist nicht Ramírez drin. José Ramíerez III ist 1995 gestorben, d. h., dass er war der letzte aus der Gitarrenbauerdynastie. Die einzige noch lebende Person aus der Familie ist die Tochter Amalia Ramírez, die lediglich die Geschäfte kaufmännisch führt. Ihr Bruder José IV ist mit von der Partie, baut aber keine Gitarren. Konkret bedeutet dies, dass seit dem Tod von J. M. III irgendwer die Gitarren baut. Wer es denn ist, weiß niemand. Estudio Modelle sind meist Manufakturgitarren.

Bitte frage mich nicht zu jedem Gitarrenmodell. Mit einer der o. g. Gitarren kannst Du überhaupt nichts falsch machen. Insbesondere weiß man, wer sie gebaut hat.
Liebe Grüße
Bernd
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jberlau
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon jberlau » Di 10. Okt 2017, 20:39

Danke...und sorry, wenn ich genervt habe...
LG, Jens

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Bernd C Hoffmann
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 10. Okt 2017, 21:25

Guter Jens,

es geht weniger ums Nerven als viel mehr darum, dass man vorab gerne denkt, ich kenne jede einzelne Gitarre, und zu der könne man mich dann befragen, um mir jede Menge Informationen abzujagen.

Bei Flamencogitarren muss man sich damit abfinden, dass in den unteren Preisbereichen jede Menge Schrott im Umlauf ist, der meist nur sehr wenig bis nichts mit tatsächlich brauchbaren Flamencogitarren zu tun hat. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Händler, die diesen Schund unter die Leute bringen wollen, selbst keine Ahnung haben. Das sieht man auch mehrfach auf Youtube, wenn Gitarristen Flamencogitarren vorführen, die von Flamenco überhaupt keine Ahnung haben. Die reden dann ein völlig dämliches Zeug über den Klang und loben die Saitenlage (im Griffbrett!). Aber das Ausschlaggebende, was wirklich interessiert, können sie weder zeigen noch haben sie einen Funken Wissen darüber.

Wegen diesen absolut unqualifizierten Darbietungen denken interessierte Käufer, sie können mitreden, indem sie sich einen Überblick im unteren Preisbereich aneignen. Damit glauben sie, sie können taugliche Empfehlungen geben. Das sind leider nur gutgläubige Spinner, die nicht merken, dass sie ihr Wissen überschätzen. Deswegen orientiere ich mich ausschließlich an wirklich brauchbaren Instrumenten, mit denen niemand belächelt wird, wenn er sich damit in professionellen Kreisen bewegt (sei es auch nur, um Unterricht zu nehmen) und eine Meinung zum Instrument einholen möchte. Insbesondere sind meine Empfehlungen transprent, weil ich die Gitarrenbauer oder Geschäftsführer der Manufakturen zum Teil seit Jahren persönlich kenne. Deswegen reagiere bei gewissen Fragen gelegentlich allergisch ;-)

Wie es aussieht, werde ich demnächst eine bestimmte Gitarre unter 1.000 € empfehlen, von der ich jahrelang abgeraten habe. Es gab zwischenzeitlich überzeugende Gründe, um meine Meinung neu zu überdenken. Mehr kann ich aber erst sagen, sobald ich eine Testmöglichkeit habe. Mit etwas Glück wird dies schon diesen Monat der Fall sein. Deine Alhambra 7FC ist sicher nicht der amtliche Knaller, aber mit der braucht man sich absolut nicht schämen, weil sie die geforderte Authentizität hat. Die andere hier angesprochene Gitarre lässt sie aber hinter sich. Wenn das Geld also eine Rolle spielt, dann müsstest Du lediglich entschieden, ob Du eine bessere Gitarre kaufen möchtest oder ob die 7FC es nicht auch tut. Es gibt viele bessere, aber schlecht ist sie absolut nicht.
Liebe Grüße
Bernd
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jberlau
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon jberlau » Di 10. Okt 2017, 21:46

Lieber Bernd,
vielen Dank für die Erläuterungen. Wollte wirklich nicht mit den Fragen nerven...
Um's Geld geht's eigentlich weniger, so 3000 Euro habe ich schon eingeplant. Da du mir die Camps Primera empfohlen hast, (meinst du die mit: "Die andere hier angesprochene Gitarre lässt sie aber hinter sich."?), orientiere ich mich mal dahingehend ;-), kostet ja auch entschieden weniger.
Viele Grüße,
Jens

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Bernd C Hoffmann
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Re: Conde Hermanos Flamenca Blanca Felipe V O N° 2 1991

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 10. Okt 2017, 23:22

Ich meine die Gitarre unter 1.000 €, die ich noch nicht vorliegen habe. Die steckt Deine 7FC weg.

Evtl. werde ich auch im Forum eine Rubrik mit Kaufempfehlungen einbauen. Da das für uns an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, muss ich das mit meinem Sohn abklären.
Liebe Grüße
Bernd
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