Grüße aus Wiesbaden

Du bist neu hier? Bitte stelle Dich kurz vor
Zupfhansel
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Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Zupfhansel » Fr 16. Okt 2020, 21:05

Hallo liebe Leute,

auch ich will die Möglichkeit nutzten mich kurz als Neuzugang vorzustellen.

Bis ins junge erwachsenen Alter habe ich fortgeschrittene klaschische Gitarre gespielt und bin dann durch Ausbildung und Beruf immer weiter von diesem Hobby weggekommen. Sehr Schade wie ich heute finde, aber die damaligen Gegebenheiten nachzutrauern nutzt ja nichts:). Heute, mit Mitte 50, Youtube und viel besserer Unterstützung wie damals möchte ich den Wiedereinstieg schaffen. Vermutlich gibt es diese Geschichte schon X mal :D

Eine neue, schöne Konzertgitarre hatte ich mir vor paar Monaten angeschafft und bin Schritt für Schritt dabei kleine Stücke zu spielen, welche zwischen etwas über dem einfachen Schwierigkeitsgrad liegen. Ich lasse mich etwas von der Technik unterstützen und nehme zum Beispiel eingeübte Stücke via Mikro am Rechner auf und höre dann nochmal genauer hin. So eine Aufnahme verzeiht keinen Fehler. :shock: Die Software Guitar Pro finde ich extrem gut und hilft mir enorm. :!:

Wie es genau in welchen Schritten bei mir weitergehen wird weiß ich im Moment noch nicht, ich überlege ob z.B. ein Musiklehrer für mich in Frage kommt.

Ich freue mich auf eine schönen Interessenaustausch hier im Forum. Bis dann...

Liebe Grüße aus Wiesbaden
Tom

Reza Chitsaz
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Reza Chitsaz » Fr 16. Okt 2020, 21:42

Hallo Tom,
herzlich willkommen im Forum, wie schön dass du wieder mit der klassischen Gitarre weitermachst!

Viele Grüße. Reza

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Bernd C Hoffmann
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Sa 17. Okt 2020, 13:10

Hallo Tom,

herzlich willkommen bei uns. Schön, dass Du wieder hier bist.
Ja, Deine Geschichte haben wir so oder ähnlich schon einige Male gelesen. Schön, wenn man sich gewisse Dinge durch einen Neueinstieg bewahren möchte. Also nutze das Forum, wie es für Dich den besten Output bringt.
Liebe Grüße
Bernd
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Bernhard Hiller
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Bernhard Hiller » Sa 17. Okt 2020, 17:27

Zupfhansel hat geschrieben:Wie es genau in welchen Schritten bei mir weitergehen wird weiß ich im Moment noch nicht
Ich empfehle, irgendein Werk, dessen Stücke systematisch nach steigendem Schwierigkeitsgrad angeordnet sind, als Leitfaden zu nutzen. Und viele andere Stücke spielen, die zum gerade erreichten Niveau passen dürften.
Mit viel Geduld und jahrelanger Übung kommt man vielleicht mal bei der "Spanischen Romanze" an...
Nein, es geht natürlich darüber hinaus.
;)

sascha
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon sascha » Sa 17. Okt 2020, 21:41

Hi Tom,
Heute, mit Mitte 50, Youtube und viel besserer Unterstützung wie damals möchte ich den Wiedereinstieg schaffen. Vermutlich gibt es diese Geschichte schon X mal

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Zupfhansel hat geschrieben:
Wie es genau in welchen Schritten bei mir weitergehen wird weiß ich im Moment noch nicht

Bernhard Hiller hat geschrieben
Ich empfehle, irgendein Werk, dessen Stücke systematisch nach steigendem Schwierigkeitsgrad angeordnet sind, als Leitfaden zu nutzen. Und viele andere Stücke spielen, die zum gerade erreichten Niveau passen dürften.


Ich mach das gerade mit den Lecciones von Julio Sagreras, da hat jemand Nettes die ersten 2 (von 6) Bänden abgetippt und Edit Bernd: Link entfernt. Keine Links auf Urheber geschützte Downloads! bereit gestellt (*). Sagreras macht das mit dem systematisch steigenden Schwierigkeitsgrad sehr schön und ist musikalisch sehr ansprechend. Nebenher Carcassi op 60, hat Du bestimmt noch aus der Jugend rumliegen. Sor Etüden Op60 sind auch sehr schön von gaanz leicht zu mittelschwer mit einigen musikalischen Perlen.

Mir persönlich passiert es gerade, dass ich etwas stark abschweife zu "viele andere Stücke spielen, die zum gerade erreichten Niveau passen" - aber das macht nichts - es macht Spaß und darum geht's.

Gruß
Sascha


(*) wobei ich finde, man sollte die kaufen, aber so kann man sie erstmal in Ruhe ausprobieren

Zupfhansel
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Zupfhansel » Sa 17. Okt 2020, 22:24

He Danke euch...

Die Bände von Julio Sagreras finde ich ja interessant. Schöne aufbauende Abfolgen gut zum üben denke ich. Da werde ich mal ein Blick reinwerfen! Danke Dir Sascha.

Leider hat meine Notensammlung den zweiten oder dritten Umzug damals nicht überlebt. Da Ärgere ich mich schon etwas. Im Moment stecke ich mit der Nase in einem Buch Guitarissimo Preludio (leicht) und habe die Saitenwege sowie eine Sammlung von Voggenreiter.

Einige Stücke übertrage ich dann nochmals in Guitar Pro und habe dann eine optimale Vorlage zum gemeinsamen üben.

Gute Tipps sind immer willkommen:)

Gruß
Tom

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Dirk L
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Dirk L » So 18. Okt 2020, 08:58

Zupfhansel hat geschrieben:Wie es genau in welchen Schritten bei mir weitergehen wird weiß ich im Moment noch nicht, ich überlege ob z.B. ein Musiklehrer für mich in Frage kommt.


Das ist das klassische Dilemma der Wiedereinsteiger. Bei mir war es das Orchester mit den meist nicht so komplizierten unteren Stimmen, mit dem ich den Neueinstieg gemacht habe. Unterricht bei einem Lehrer immer mal wieder als kleines Projekt. Manche Lehrer oder Musikschulen bieten spezielle Angebote für Berufstätige. 5 er Karten, nicht auf langfristigkeit ausgelegte Unterrichtsverträge. Hier hole ich mir neue Impulse, mit denen ich selber weiterarbeiten kann. Auch der gelegentliche Besuch von Workshops ist für mich sehr wertvoll.
Aktuell spiele ich noch gelegentlich im Duo mit einer mir überlegenen Spielerin. Auch das fördert und fordert.
Daheim liegt neben einigen Solostücken jetzt das Etüdenwerk von Sor auf meinem Pult. Darin kann man sich beliebig austoben. Mein Focus liegt auf den technisch gut zu meisternden und vermeintlich einfachen Stücken, die in der musikalischen Ausgestaltung noch sehr viel Perspektiven für die eigene Entwicklung bieten (da ist auch bei meinem Einstandsduo noch sehr viel Luft nach oben).
Mit diesem Mix fühle ich mich sehr wohl. Regelmäßiger wöchentlicher Unterricht wäre sicher noch effektiver, aber meine Zeit reicht nicht, um dem gerecht zu werden und somit wäre es schade um die Zeit und das Geld.

Grüße sendet

Dirk L

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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon sascha » So 18. Okt 2020, 16:46

Hi Tom,
Zupfhansel hat geschrieben:He Danke euch...
Leider hat meine Notensammlung den zweiten oder dritten Umzug damals nicht überlebt. Da Ärgere ich mich schon etwas.


das ist natürlich schade, weil nichts geht über Originalnoten, aber zu Zeiten des Internets ist fehlendes Material sicher kein Problem mehr. Und da die ganzen Klassiker schon länger tot sind ist das sogar legal...

Ganz großartig finde ich die Sammlung von Edson Lopes, der ist Gitarrist/Gitarrenlehrer in Brasilien. Er hat für einen Teil seiner Noten sogar ein Inhaltsverzeichnis komplett mit Schwierigkeitseinordnung (Leicht/Mittel/Schwer) und Link zu Videos auf denen (meistens) er es vorspielt.

Ansonsten wirst Du auf freescores mit Noten totgeworfen, auch da kann man nach Schwierigkeit filtern. Ich hab inzwischen die Festplatte so voll, ich weiß gar nicht, wann ich das alles lernen soll ;)

Gruß
Sascha

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Bernd C Hoffmann
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 18. Okt 2020, 17:13

sascha hat geschrieben:Hi Tom,
Heute, mit Mitte 50, Youtube und viel besserer Unterstützung wie damals möchte ich den Wiedereinstieg schaffen. Vermutlich gibt es diese Geschichte schon X mal

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Zupfhansel hat geschrieben:
Wie es genau in welchen Schritten bei mir weitergehen wird weiß ich im Moment noch nicht

Bernhard Hiller hat geschrieben
Ich empfehle, irgendein Werk, dessen Stücke systematisch nach steigendem Schwierigkeitsgrad angeordnet sind, als Leitfaden zu nutzen. Und viele andere Stücke spielen, die zum gerade erreichten Niveau passen dürften.


Ich mach das gerade mit den Lecciones von Julio Sagreras, da hat jemand Nettes die ersten 2 (von 6) Bänden abgetippt und


Hallo Sascha, bitte keine Downloadlinks auf urheberrechtlich geschütztes Material. Darauf steht hier die Todesstrafe durch Herzpfählung ;-)

Liebe Grüße
Bernd
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Re: Grüße aus Wiesbaden

Beitragvon Zupfhansel » So 18. Okt 2020, 18:45

Wow Sacha, der Link von Edson Lopes ist Bombe! Auch noch mit Inhaltverzeichnis und Schwierigkeitsgrad. Um Noten brauch ich mir da erst mal keine Sorgen machen, eher um meine Finger :lol:

Wie ich sehe bin ich auch mit den Hinweis von Dirk wirklich nicht alleine. Musikschulen mit Angeboten für Berufstätige ist auch auch guter Ansatz. Mit jemanden zusammen etwas zu üben habe ich mir auch schon überlegt. Im moment kenne ich in meinem Umfeld niemanden und in Zeiten von Corona in einem Raum, das geht nicht. Am Computer Online wäre eine Variante.

Ich habe da mal ein andere Frage bzgl. Notenlesen. Mir fällt es im Moment schwer Akkorde welche mit 3,4,5 Noten im Takt kombiniert notiert sind schnell zu erfassen. Es geht nicht um das greifen am Brett sondern um das spontane lesen. Ist das jetzt ein C7, Dm, etc. Da ich im Moment nur vom Blatt spiele, hänge ich manchmal etwas gerade an Stellen, die noch nicht so oft gespielt wurden. Hilft da nur Übungen spielen oder habt ihr da ein Tipp?

Gruß
Tom


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