Zambra - Reza Chitsaz Flamenco - Video

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Reza Chitsaz
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Zambra - Reza Chitsaz Flamenco - Video

Beitragvon Reza Chitsaz » Mi 15. Mai 2019, 18:27

Hier mein Flamencostück "Zambra", ich spiele mit meiner Yulong Guo. Viel Spaß beim Anhören!
Liebe Grüße, Reza

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Bernd C Hoffmann
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Re: Zambra - Reza Chitsaz Flamenco - Video

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 19. Mai 2019, 21:17

Hm... Bist Du sicher, dass Du das Video richtig zugeordnet hast? Eine Zambra klingt völlig anders ;-)
Liebe Grüße
Bernd
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Reza Chitsaz
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Re: Zambra - Reza Chitsaz Flamenco - Video

Beitragvon Reza Chitsaz » Mo 20. Mai 2019, 13:52

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Hm... Bist Du sicher, dass Du das Video richtig zugeordnet hast? Eine Zambra klingt völlig anders ;-)

Lieber Bernd, danke für deine Nachricht und dass du das Stück angehört hast :D Nun, es gibt Zambras wie allgemein bekannt, natürlich gibt es die orientalischen Zambras und auch die mit mehr Flamencotechniken. Es gibt jedoch auch andere Stränge davon. Eduardo Sainz de la Maza hatte mir etwa drei verschiedene Arten gezeigt. Liebe Grüße Reza
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Bernd C Hoffmann
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Re: Zambra - Reza Chitsaz Flamenco - Video

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Di 21. Mai 2019, 02:47

Lieber Reza,

danke für Deine Ausführung. Aus dem Repertoire sämtlicher Flamenco-Unterrichtsliteratur kenne ich nur die orientalischen Zambras. Die phrygischen Kadenzen, von der Deine Zambra sehr präsent durchzogen ist, sind in den eigentlichen Zambras nur als Beiwerk. Was die Flamenco bezogen Kompositionen von E.S.d.l.M betrifft, kann ich sagen, dass ein Flamencogitarrist sie niemals so spielen würde. Insbesondere hatte er meiner Meinung nach viel vom eigentlichen Grundcharakter in seinen Kompositionen entfernt. Siehe hierzu die Kompositionen Zapateado, Soleá und (ich glaube) Sigueriya. Was mir bei seinen Kompositionen aufgefallen ist (sofern ich es noch richtig auf dem Schirm habe), dass er die dynamisch intensivierte Spannung mit den typischen Spieltechniken durch mehrstimmige harmonische Spannungen mit klassischer Technik ersetzt und dies zuweilen mit Dynamik aufgebaut hat. Ich hatte mir die Werke in den 90er Jahren gekauft. Nach einem Testspiel legte ich sie wieder weg, weil sie für mich nicht die authentische Urwüchsigkeit haben, die im Flamenco den Emotionen freien Lauf lassen. Obwohl auf Grund der Spieltechnik weitaus anspruchsvoller als authentischen Toques konnte ich darin nie wirklich aufgehen.

Wenn ich mir vergleichsweise den Zapateado heranziehe (der unter den Flamenco bezogenen Kompositionen gefühlt die größte Verbreitung hat), dann passt das, was Du schreibst, zumindest ins kompositorische Verständnis von E.S.d.l.M. Ich nehme Deine Ausführungen gerne zur Kenntnis, wenngleich ich damit nicht viel anfange kann ;)
Liebe Grüße
Bernd
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