Eigenresonanz

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Charlie
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Re: Eigenresonanz

Beitragvon Charlie » Di 5. Okt 2021, 06:46

Hallo pianoguitar,
ich denke, eine bessere Beschreibung und Zusammenfassung wird man zu diesem Thema nicht finden! Danke!
Viele Grüße
Charlie

Bielefeld
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Re: Eigenresonanz

Beitragvon Bielefeld » Di 5. Okt 2021, 11:49

Charlie hat geschrieben:Wenn Du die Gitarre normal in Sitzen vor Dir hast, die Saiten mit der linken Hand dämpfst und dann mit der rechten Hand oder dem Daumen vorsichtig am Steg klopfst, dann hörst Du einen Klopfton.


Moin,

meine Frage wäre wie zuverlässig diese Methode ist und in welche Höhe man die Saiten mit der linken Hand abdämpft?
Wenn man die Saiten in Schallochhöhe abdämpft wird der Klopfton rund ein 1/2 Ton tiefer?!

Ich habe das mit meinen Gitarren mal versucht, (über Griffbrett abgedämpft) die meisten liegen im Bereich G/G#, meine Sato genau auf "A", kurioserweise meine Erwin von Grüner auf "C"!
Hab dann mal bei Siccas geschaut, die geben ja meistens die Eigenresonanz mit an, hier liegen die meisten Gitarren auch im G/G# Bereich, einige wenige E/F,A,A# ein paar historische Schätzchen sogar im Bereich "D", nur eine Gitarre hat auch eine Eigenresonanz von "C" eine Thomas Ochs Zeder/ ostindischer Palisander.
Somit ist die Erwin von Grüner wohl bei der Eigenresonanz eine ziemlich seltene Gitarre?!

Andreas

Charlie
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Re: Eigenresonanz

Beitragvon Charlie » Di 5. Okt 2021, 19:25

Ich dämpfe die Saiten vom Schallloch an in Richtung Steg mit der flachen linken Hand ab.
Viele Grüße
Charlie
Nachtrag:
… was wohl doch eher falsch ist, denn die Eigenresonanz der Decke muss eine Auffälligkeit bei gegriffenem Ton gleicher Tonhöhe erzeugen, was bei meinen Gitarren besser passt, wenn die Saiten mittig bzw. am 12. Bund gedämpft werden.


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