** Der Versuch eine Gitarrenbauer-Existenz zu vernichten **

Konzertgitarren, Gitarrenbauer & Themenverwandtes
Benutzeravatar
Bernd C Hoffmann
Administrator
Beiträge: 3925
Registriert: Mi 24. Okt 2012, 18:30
Wohnort: Fulda

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Do 12. Okt 2017, 09:34

Ich glaube nicht, dass das verlinkte Archtop Forum dasjenige ist, das schon jahrelang existiert. Bei 29 Mitgliedern und 22 Themen kann man das bezweifeln. Zudem hat das Forum kein Impressum.

In dem Text des Archtop Forums lese ich zwischen den Zeilen, dass die Gitarre durch die Reparatur einen Schaden genommen hat, indem die Saiten d g h leiser klingen.
Liebe Grüße
Bernd
:
Tabulaturservice => Liste anfordern!

RaBu
Beiträge: 164
Registriert: Fr 23. Nov 2012, 12:11

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon RaBu » Do 12. Okt 2017, 10:40

Du meinst vielleicht das ehemals sehr lebhafte Archtop Germany-Portal. Das dümpelt mit einigen alten Inhalten nur noch vor sich hin. Die von den damaligen Machern in größeren Abständen durchgeführten Archtop-Meetings sind allerdings in neuem Gewand unter anderer Verantwortung wieder aufgenommen worden. Die entsprechende Webseite findet man hier: Archtop Forum (auch mit Impressum ;) ). Mein Link zielt nur auf das dazu gehörende Online-Forum, von dem aus es blöderweise keine Rücksprungfunktion zur Homepage gibt.

Was das Posting betrifft, habe ich ja auch eingeräumt, dass es als ironischer Beitrag gemeint sein könnte. In der Form aber allemal etwas seltsam. Ich fände es jedenfalls geschickt, wenn "Heinz Schenk" das selbst aufklären würde.
Gruß
von
Ralf

bassklampfe
Beiträge: 723
Registriert: Mi 14. Nov 2012, 16:56

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon bassklampfe » Do 12. Okt 2017, 10:52

RaBu hat geschrieben:Ich fände es jedenfalls geschickt, wenn "Heinz Schenk" das selbst aufklären würde.

Ich stimme dir durchaus zu. Aber die Statistik: Seit 1,5 Jahren angemeldet, 8 Beiträge, letzte Anwesenheit im Juli …
______________
Gruß
bassklampfe

Benutzeravatar
Bernd C Hoffmann
Administrator
Beiträge: 3925
Registriert: Mi 24. Okt 2012, 18:30
Wohnort: Fulda

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Do 8. Feb 2018, 11:11

?
Liebe Grüße
Bernd
:
Tabulaturservice => Liste anfordern!

Benutzeravatar
heinzschenk
Beiträge: 10
Registriert: So 27. Mär 2016, 22:19

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon heinzschenk » Fr 9. Feb 2018, 10:12

Hallo, ja es ist richtig, dieser Beitrag ist "Luft machen" und eine Warnboje, nicht mehr und nicht weniger.
Ansonsten gibt Wassong als Ausbildung Zupfinstrumentenbauer an und ich denke das ist doch ein Gitarrenbauer. Oder?
Die Archtops die er baut sind massiv und da ich drei bei mir hatte kann ich auch sagen, dass sie ganz gut sind, aber auch etwas teuer (700 - 1000,-), dafür aber auch schön. Etwas robust sind sie, ohne Perfektion in den Details (deshalb empfehle ich ihm hier etwas besseres Licht in seiner Werkstatt). Wobei es glaube ich auch Bausätze sind, die er zusammen setzt, denn in seiner Werkstatt kann man die Arbeiten vom gesätem Holz bis zur Gitarre nicht durchführen (ich bin aber auch nicht die Leiter zum kleinen Spitzboden rauf, vielleicht steht da ja das Equipment).Die Konzertgitarre um die es hier geht, ist vermutlich eine alte ESTA (E.A.Stark) mit einem sehr schönen einteiligen Palisanderboden und einem Eschehals. Als sie zu mir kam (für nen 50 aus Hamburg) kam trotz des Deckenrisses und durchgehend gerissenen Bodens ein überraschend guter Ton raus, ich war richtig hip. Jetzt fehtl da was... schade.
Vor Wassong war ich bei Annette Stphanie in Köln und sie hat mir die Instandsetzung für 700,-€ angeboten, ich kann mich also ruhig vor meinen Spiegel stellen und laut sagen: Ich bins selber schuld gewesen, denn ich wollte etwas Geld sparen, ich bin ein VI.
Die Gitarre steht jetzt bei ebay drin. Wenn jemand interessiert ist, es ist noch ein wirklich sehr guter Meinl Koffer dabei.
Gerne nehme ich oder tausche ich gegen eine alte Archtop

Benutzeravatar
Bernd C Hoffmann
Administrator
Beiträge: 3925
Registriert: Mi 24. Okt 2012, 18:30
Wohnort: Fulda

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Fr 9. Feb 2018, 11:33

Mal abgesehen davon, dass Du an Deinem harten Tobak festhältst und nicht auf den Beitrag im Archtop Forum eingegangen bist, ist diese Rubrik nicht dazu da, um Gitarrenkäufe anzubieten.

Wie bereits durch Beiträge in Bezug auf Roy Fankhänel bekannt ist, trete ich bei fraglichen Äußerungen mit den Gitarrenbauern direkt in Kontakt. Ob der betreffende Gitarrenbauer den Beruf tatsächlich erlernt oder sich die Fähigkeiten anderweitig angeeignet hat, ist völlig unerheblich. Viele Spanier, insbesondere Gerundino, haben alles alleine gelernt und gehören zur hoch gehandelten internationalen Elite oder bessern ihr Einkommen durch den gelegentlichen Bau guter Instrumente auf. So z. B. José Cabrera in Cádiz, der Bruder meines Flamencolehrers Gabriel Cabrera.

Im Gespräch mit Patrick Wassong habe ich Details erfahren, die diese Vorwürfe in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ihr dürft also gespannt sein, was er dazu zu sagen hat. Solange bleibt das Thema gesperrt.
Liebe Grüße
Bernd
:
Tabulaturservice => Liste anfordern!

Patrick Waßong
Beiträge: 1
Registriert: Sa 10. Feb 2018, 15:31

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Patrick Waßong » So 11. Feb 2018, 14:51

Hallo zusammen,
ich bin Patrick Waßong, Tischlermeister, Bersufschullehrer und betreibe ein Nebengewerbe als Tischler und Zupfinstrumentenmacher. Dieses Gewerbe hat eine ganze Weile geruht da ich erkrankt war, aber in den nächsten Wochen wollte ich eigentlich wieder starten. Ich habe lange und gründlich überlegt ob ich überhaupt weitermachen möchte, und zwar nicht weil ich nicht von der Qualität meiner Arbeit überzeugt wäre, sondern weil festgestellt habe, dass der Ruf eines Menschen und damit ein erheblicher Teil seiner Existenzgrundlage mithilfe des Internets von nahezu jedem erheblich beschädigt werden kann, anonym, ohne Kosten und nachhaltig.
Sich selber zu googeln und als ersten Eintrag " miese Gitarrenbauer" zu finden ist schon eine Grenzerfahrung...
Ich war erschrocken, wie leicht es tatsächlich ist und wie leicht sich auch Verbündete finden, die unreflektiert und ohne Kenntnis der Sachlage bereit sind sich an einer Rufschädigung zu beteiligen.
Ich möchte gerne detailliert auf den hier diskutierten Fall, eine von mir reparierte akustische Gitarre, eingehen. Dies wird ein paar Zeile in Anspruch nehmen; ich möchte niemanden langweilen.

Vor etwa zweieinhalb Jahren hatte ich zwei von mir gebaute archtops bei ebay inseriert. Es meldete sich unter anderem Philip von K., der in diesem Forum unter dem Namen Heinz Schenk schreibt. Er bekundete Interesse an den Gitarren, besuchte mich mehrfach zu Hause, erhielt zwischendurch zwei meiner Gitarren leihweise und fragte mich irgendwann ob ich auch Reparaturen ausführen würde.
Bei seinem nächsten Besuch brachte von K. dann in einem Koffer eine ziemlich zerstörte akustische Gitarre mit, deutsches Fabrikat, etwa 60er Jahre, das genaue Fabrikat erinnere ich nicht mehr. Wir haben dann eine Weile gemeinsam überlegt was zu tun sei. Von K. berichtete er habe das Instrument bereits einer Gitarrenbauerin gezeigt, könne sich aber eine Reparatur im Bereich von 700,00 Eu nicht leisten.
Als ich fragte, ob er auch eine Lackierung möchte sagte er er wolle erst mal abwarten ob die Gitarre überhaupt wieder klingt.

In seinem letzten Beitrag gibt von K. an er habe nachdem er die Gitarre erworben habe darauf gespielt, was ich für fraglich halte, da der Boden und der Steg im Koffer als Einzelteile unter der Gitarre gelegen haben.

Ich hoffe das Bild, dass ich von der Situation habe ist klar geworden:
1. Von K. betont den Experimentalcharakter der Reparatur (... erst mal sehen, ob sie überhaupt wieder klingt)
2. Ich wollte mit einer Gefälligkeit einen potentiellen Käufer an mich binden.
Ich habe für die Reparatur einen Betrag um 200,00 Eu erhalten, d.h. Material plus ein bisschen; immer in der Hoffnung eine archtop verkaufen zu können, an denen von K. nach wie vor großes Interesse zeigte. Er betonte jedoch immer wieder derzeit aufgrund von Arbeitslosigkeit nicht über genügend Geld zu verfügen.

Zur Reparatur selber:
Der Boden aus ostindischem Palisander hatte sich von der Zarge gelöst und war mittig entlang der Maserung in zwei Hälften zerbrochen. Binding und purfling des Bodens waren nicht mehr vorhanden und sind von mir ersetzt worden.
Der Steg hatte sich vollständig von der Decke gelöst und die Fichtendecke hatte etwa mittig einen Längsriss vom Schalloch bis über den Steg hinaus.
Irgendjemand hatte versucht diesen Riss zu reparieren, indem er von oben Leim in der Riss gegossen hatte.
Dies hat natürlich nicht funktioniert. Eine funktionierende Leimfuge braucht Pressdruck von den Seiten, exakt zusammen gefügte Kanten und natürlich müssen die Kanten sauber sein. Einen jahrealten Riss kann man nicht mehr vollständig säubern. Auftrennen der Decke und neu zusammen fügen kam nicht in Frage wegen des Materialverlustes in der Breite. Außerdem wären auch Schallloch und Rosette betroffen gewesen. Die Decke hätte vom Zargenrand gelöst werden müssen und das Budget war ja wie oben beschrieben...
Ich habe also auf der Unterseite der Decke auf den Riss sogenannte support- Stücke geleimt, d.h. drei kleine Holzstücke aus Zeder, etwa 1- 1,5mm stark und 12 mal 12mm breit. Dies ist gängige Praxis im Gitarrenbau, außerdem nach meiner Auffassung an dieser Stelle die einzige Möglichkeit eine haltbare Verleimung zu gewährleisten.
Durch den Versuch meines Vorgängers Leim in der Riss laufen zu lassen waren an der Unterseite der Decke etliche Leimtropfen entstanden die ich natürlich entfernt habe.
Dieser entfernte Leim war mit Sicherheit schwerer als die support- Stücke. Von K. hat dies in einer seiner mails als "Gelaber" abgetan.

An der Oberseite der Decke war deutlich zu erkennen, wo der Steg aufgeleimt war. Der alte Leim hatte sich tief in das Fichtenholz gedrückt ; der Abdruck war nicht zu entfernen. Behutsames Schleifen und Wässern blieben ohne Erfolg. Durch weiteres Schleifen wäre die Patina des alten Deckenholzes teilweise durchgeschliffen worden, was zu Flecken geführt hätte, oder die Decke wäre insgesamt zu dünn geworden.
Ich hatte mich daher entschlossen den Steg aufzuleimen und zusätzlich durch zwei Schrauben zu sichern und die Löcher mit zwei Perlmuttdots zu verschließen.

Bevor nun ein Aufschrei der Entrüstung durch die Gemeinde geht bitte ich folgendes zu bedenken:

- Eine fleckige und/ oder zu dünne Decke wäre ein ernsthafter Reklamationsgrund.
- Hätte ich den Steg lediglich geleimt, und zwar auf den teilweise vorhandenen alten Leim, wäre dieser vielleicht oder wahrscheinlich durch den Saitenzug wieder abgerissen; ebenfalls ein erheblicher Mangel!
- Die von mir verwendeten Schrauben stammten nicht aus einem Baumarktsortiment, sondern es handelte sich um zwei Messingschrauben der Größe 2 mal 12mm, d.h. so dick wie ein Zahnstocher und so lang wie ein Handy dick ist; Gewicht: wenig! Wer eine Briefwaage besitzt möge es ausprobieren.

Den Boden sollte ich auf Wunsch von von K. mit Zweikomponentenharz in Holzfarbe kleben. Ich habe darauf gedrängt den Riss heraus zu trennen und ein neues Stück, evtl. mit Adern abgesetzt, einzuleimen. Anders als bei der Decke wäre hier kein Schallloch im Weg gewesen und die Reparatur wäre problemlos möglich gewesen.
Mein Hauptargument war, dass eine durchgehende Holzfläche akustisch viel besser funktioniert als eine Fläche, die von einer Kunstharzfuge getrennt wird.
Ich kann nicht mehr als beraten ( mich weigern, natürlich), aber von K. wollte die Kunstharzfuge.
Möglicherweise ist der von von K. beanstandete klangliche Mangel des Instruments auf die Fuge im Boden zurückzuführen, was ich aber nicht beurteilen kann, da ich das Instrument nie wieder gesehen habe.

Nachdem nun von K. seine Gitarre bei mir abgeholt hatte wurde die von ihm ausgeliehene archtop- Gitarre bei ebay verkauft. Entgegen seiner Zusicherung weigerte sich von K. jedoch sie mir nach Hause zu bringen, ich musste sie also abholen.
Ich machte mich also auf den weg in einen viergeschossigen Plattenbau in der Nähe von Düren und fand von K. kurz angebunden und schlecht gelaunt vor.
Ich fragte ihn nach der Lackierung für die von mir reparierte Gitarre. Er antwortet, dass er noch keine Zeit zum ausprobieren gefunden habe und daher immer noch nicht wisse, ob sie überhaupt klingen würde.
Ich muss an dieser Stelle nochmal deutlich auf den von mir empfundenen Experimentalcharakter der ganzen Unternehmung hinweisen.

Von K. händigte mir meine Gitarre aus und ich fuhr äußerst verärgert über die nicht eingehaltene Vereinbarung, nämlich mir die von mir ausgeliehene Gitarre zurückzubringen falls sie verkauft würde, nach Hause.

Diese archtop- Gitarre gehört übrigens mittlerweile dem Betreiber eines Archtop- Forums und soweit ich weiß ist er ganz glücklich damit.

Dies ist nun der Punkt deutlich der Unverschämtheit zu widersprechen ich würde Bausätze verwenden. Nein, mach ich nicht! Nie!
Gelegentlich verwendete Ebenholzbrücken und zwei oder drei Metallsaitenhalter zählen hoffentlich nicht.
Ich besitze eine vollständig eingerichtete Tischlerei, sowie die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Verwendung von Bausätzen habe ich definitiv nicht nötig!

Einige Wochen nachdem ich in Düren- Kreuzau meine Gitarre holen musste erhielt ich eine email von von K. mit Bitte mich zu melden. Davon ausgehend, dass es sich um die weitere Bearbeitung der reparierten Gitarre handelte rief ich zurück und von K. teilte mir mit, dass die Gitarre nicht gut klingen würde, g- und h- Saite seien etwas schwach.
Ich sagte ihm, dass ich zwei Wochen im Urlaub sei, mich aber danach melden würde und er bei mir vorbeikommen möchte um gemeinsam zu schauen woran es liegt und wie weiter zu verfahren sei.
Am Ende dieser Zeit erhielt ich eine weitere email von von K., in der er die Reparatur reklamiert, sein Geld zurückfordert und mir das erste mal ankündigt sich im Internet negativ über mich und meine Arbeit zu verbreiten falls ich das von ihm gezahlte Geld nicht zurückerstatte.

Ich habe dann in einer Antwortmail ausführlich meine Sichtweise zu den durchgeführten Reparaturen dargelegt.

Was dann folgte waren etliche emails von von K., in denen er mir androhte, sollte ich nicht zahlen, sich in diversen Gitarrenforen über meine archtops zu äußern, d.h. sie zu verreißen, was ich sehr erstaunlich fand, da er selber lange eine von mir gebaute Gitarre haben wollte.
In einer seiner letzten emails schlägt er mir dann vor ihm eine der Gitarren zu schenken, die er damals ausgeliehen hatte und dann sei die ganze Sache für ihn erledigt.

Daraus mag nun jeder selber seine Schlüsse ziehen!
Ob ich meine Gitarre jemals wiedergesehen hätte wenn ich sie nicht in Düren geholt hätte- wer weiß...

Falls man nun von einem Werkvertrag nach BGB ausgeht ist es so, dass ich als Auftragnehmer bei einem reklamierten Mangel ein Recht auf zweimalige Nachbesserung hätte.
Dies hat von K. allerdings von Anfang an verweigert, s.o.
In einer seiner letzten emails schlägt er dann vor ich solle die Gitarre bei ihm abholen und nachbessern. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon als "mieser Gitarrenbauer" im Internet zu finden und von K. hatte mit seinem seltsamen Stil von Polemik und Bedrohung einen sachlichen Umgang miteinander unmöglich gemacht.
Außerdem hatte er nach eigener Aussage zu diesem Zeitpunkt an den von mir ausgeführten Arbeiten selber herumgebastelt, wodurch eventuelle Gewährleistungsansprüche ohnehin erloschen wären.

Kurios ist allerdings die Tatsache, dass vom selben user (Heinz Schenk- Philip von K.) eine Rezension durchs Netz geistert, die man positiv werten könnte.
Bernd Hoffmann hat allerdings Recht, dass der negative Unterton gegenüber der Empfehlung überwiegt.

Was die weitere rechtliche Situation betrifft stehen auch noch Straftatbestände im Raum: Üble Nachrede und Rufschädigung, Bedrohung, Nötigung, Erpressung.
Kann man so oder so sehen- als Betroffener finde ich es schon krass was hier passiert ist oder noch immer passiert!
Ich habe darüber schon vor einiger Zeit mit einem Anwalt gesprochen der mich darauf hinwies, dass der materielle Schaden vor Gericht nur schwer zu beziffern sei und sich außerdem Schwierigkeiten beim Beitreiben einer Forderung ergeben könnten, was bedeutet, dass man als Geschädigter vielleicht auf einer zerbeulten Reputation und den Verfahrenskosten sitzen bleibt.
Als ich dem Anwalt dann erzählte das der potentielle Verfahrensgegner ein arbeitsloser Bauingenieur mit homeoffice am Küchentisch einer Plattenbauwohnung ist riet er mir dringend ab-
was mich dann wieder zum Anfang meiner Ausführungen bringt:
Nahezu jeder kann nahezu jeden über das Internet existenzbedrohlich beschädigen- ohne Kosten, anonym und nachhaltig.

Wenn ich der ganzen Sache etwas positives abgewinnen will fällt mir nur folgendes ein:
Wenn sich jemand derart ins Zeug legt um für lau an eine von mir gebaute archtop zu kommen, dann müssen die Dinger wirklich gut sein...

Und vielleicht kann man es damit augenzwinkernd einfach gut sein lassen!

Ganz im Ernst, jeder den es interessiert möge sich selber eine Meinung bilden.
Ich selber möchte mich jedenfalls an keiner weiteren Diskussion zu dem geschilderten Sachverhalt beteiligen, sondern meine Zeit und Energie für produktive Arbeit verwenden.
Wenn sich aber jemand für meine Arbeit interessiert und einen ernsthaften, sachlichen fachlichen Austausch möchte, so ist er oder sie natürlich herzlich eingeladen mit mir Kontakt aufzunehmen.
Ich würde mich freuen.
Bis dann,

Patrick Waßong

bassklampfe
Beiträge: 723
Registriert: Mi 14. Nov 2012, 16:56

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon bassklampfe » So 11. Feb 2018, 18:52

Man sieht also, es gilt immer noch "audiatur et altera pars", und ich bin froh dass du dich hier zu Wort gemeldet hast.

Vielleicht kann man den Thread hier löschen oder wenigstens den Namen änden und schließen, da wäre zumindest mein Vorschlag um weiteren Schaden zu vermeiden.
______________
Gruß
bassklampfe

Heimo
Beiträge: 140
Registriert: Fr 2. Nov 2012, 12:38

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Heimo » So 11. Feb 2018, 19:00

In seinem Eingangsbeitrag hat Heinz Schenk folgendes geschrieben:
"Er baut als Tischler Archtops und da dachte ich, so einen Riss in einer Decke bei einer Gitarre ohne Boden (und den Boden wieder drauf setzen mit neuen Bindings"

In einem weiteren Beitrag dann folgendes:
"Als sie zu mir kam (für nen 50 aus Hamburg) kam trotz des Deckenrisses und durchgehend gerissenen Bodens ein überraschend guter Ton raus, ich war richtig hip."

Er hat also die Gitarre OHNE BODEN getestet und den Ton als gut empfunden?

Ich kann mir gut vorstellen, dass er da sehr überrascht war! :lol:

Für mich hat er jedenfalls seine Glaubwürdigkeit verloren!
Patrick Waßong´s Klarstellung ist hingegen gut nachvollziebar. Ich glaube ihm jedes Wort!

LG
Heimo

CG-Fan
Beiträge: 308
Registriert: Mo 28. Mär 2016, 13:20

Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon CG-Fan » So 11. Feb 2018, 19:37

Vielen Dank für die sehr sachliche und detaillierte Gegendarstellung Herr Waßong. Ich hoffe, dass zumindest etwas zu ihrer Rehabilitation beiträgt.

Eine in Handarbeit gearbeitete, voll massive Archtop Gitarre zwischen 700 und 1000 € als zu teuer zu bezeichnen ist schon sehr speziell. Sollten die Preise wirklich so liegen, wird das hoffentlich ein bischen ausgleichende Werbung sein! ;) :D


Zurück zu „Instrumente“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder