** Der Versuch eine Gitarrenbauer-Existenz zu vernichten **

Konzertgitarren, Gitarrenbauer & Themenverwandtes
Manfred
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Manfred » So 11. Feb 2018, 19:51

Da fragt man sich wirklich, wer hier das Prädikat "mies" verdient. Der Gitarrenbauer oder sein Kunde. Waßong hat meine Sympathie. Schenk nicht.
Liebe Grüße
Manfred

RaBu
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon RaBu » So 11. Feb 2018, 20:04

bassklampfe hat geschrieben:...Vielleicht kann man den Thread hier löschen oder wenigstens den Namen änden und schließen, da wäre zumindest mein Vorschlag um weiteren Schaden zu vermeiden.

Ich würde es so online lassen, sonst ginge doch auch die aufwendige Richtigstellung des Sachverhaltes von Patrick Waßong verloren.

Inhaltlich möchte ich noch hinzufügen, dass der zunächst befremdlich erscheinende Reparaturansatz für den Steg mittels Schrauben so abwegig nicht ist. Unabhängig von den besonderen Umständen (soll eigentlich nix kosten usw.) findet man an alten Akustikgitarren auch hin und wieder werksseitige Schraubbefestigungen, die als zusätzliche Stabilitätssicherung dienen sollen. Oft sind die Schrauben dann unter Perlmuttabdeckungen verborgen, so wie z.B. bei dieser Gibson LG-1 von 1952:
Bild

Und es gibt im Net auch ähnliche (durchaus ernst gemeinte) DIY-Reparaturvorschläge für Leute, die den Aufwand für eine Neuverleimung des Stegs scheuen.

Jedenfalls scheint der Herr von und zu ja ein ganz Netter zu sein, gell. :mrgreen:
Gruß
von
Ralf

bassklampfe
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon bassklampfe » So 11. Feb 2018, 23:20

RaBu hat geschrieben:Inhaltlich möchte ich noch hinzufügen, dass der zunächst befremdlich erscheinende Reparaturansatz für den Steg mittels Schrauben so abwegig nicht ist. Unabhängig von den besonderen Umständen (soll eigentlich nix kosten usw.) findet man an alten Akustikgitarren auch hin und wieder werksseitige Schraubbefestigungen, die als zusätzliche Stabilitätssicherung dienen sollen. Oft sind die Schrauben dann unter Perlmuttabdeckungen verborgen, so wie z.B. bei dieser Gibson LG-1 von 1952:

Und das bei einer "ach so edlen Gibson", nicht wahr? Nein, die von Patrick Waßong geschilderten Umstände rechtfertigen FÜR MICH dieses Vorgehen in diesem Fall sehr wohl, auch wenn ich mir das bei meinen Konzertgitarren verbitten würde. :mrgreen: Aber das ist natürlich immer eine Frage der Absprachen, ganz klar. Und die Gitarren sind in einer anderen Liga, sodass ich hier in keinem Fall etwas unterstellen würde, nur um das im Vorfeld klarzustellen. Und die Archtops würde ich gerne mal anspielen, falls ich in die Gegend komme. Ich wohne halt woanders …

@RaBU: Ja, es ist wohl doch sinnvoll, diesen Thread stehen zu lassen, allerdings könnte Bernd darüber nachdenken, nach einer gewissen Zeit der Kommentierung den Thread zu schließen. Vielleicht in ein oder zwei Wochen. Was meinen die anderen hier?
______________
Gruß
bassklampfe

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Bernd C Hoffmann
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 11. Feb 2018, 23:59

bassklampfe hat geschrieben:allerdings könnte Bernd darüber nachdenken, nach einer gewissen Zeit der Kommentierung den Thread zu schließen. Vielleicht in ein oder zwei Wochen. Was meinen die anderen hier?

Nein, darüber wird hier nicht diskutiert. Das entscheide ich selbst. Erstens bleiben wir beim Thema, zweitens ist der Werdegang für diesen Thread schon geplant. Beiträge, die in diese Richtung gehen, werde ich löschen.
Liebe Grüße
Bernd
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grenner
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon grenner » Mo 12. Feb 2018, 08:52

Patrick Waßong hat geschrieben:
Kann man so oder so sehen- als Betroffener finde ich es schon krass was hier passiert ist oder noch immer passiert!
Ich habe darüber schon vor einiger Zeit mit einem Anwalt gesprochen der mich darauf hinwies, dass der materielle Schaden vor Gericht nur schwer zu beziffern sei und sich außerdem Schwierigkeiten beim Beitreiben einer Forderung ergeben könnten, was bedeutet, dass man als Geschädigter vielleicht auf einer zerbeulten Reputation und den Verfahrenskosten sitzen bleibt.
Als ich dem Anwalt dann erzählte das der potentielle Verfahrensgegner ein arbeitsloser Bauingenieur mit homeoffice am Küchentisch einer Plattenbauwohnung ist riet er mir dringend ab-
was mich dann wieder zum Anfang meiner Ausführungen bringt:
Nahezu jeder kann nahezu jeden über das Internet existenzbedrohlich beschädigen- ohne Kosten, anonym und nachhaltig.


Hallo Herr Wasong,

Ich finde es unfassbar, dass so eine verleumderische, verlogenen Kampagne gegen einen ehrbaren Gitarrenbauer möglich ist und dass dann auch noch der Plebs auf den Zug aufspringt und ohne irgendeinen Beweis sich an der Meuchelkampagne beteiligt. Gerade deshalb solltest Du die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen. Der Schaden lässt sich immer beziffern, dafür gibt es Gutachter. Du kannst Dir wahrscheinlich eine Klage gegen den Urheber sparen, aber letztverantwortlich sind ja die Forenbetreiber, die solche Rufmordposts zulassen. Die würde ich da zur Verantwortung ziehen, da gibt es ja schon genug Präzedenzfälle. Gott sei Dank kennt Bernd Hoffmann sich da ja super aus und achtet immer sehr darauf, dass so etwas in diesem Forum nicht vorkommt.

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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mo 12. Feb 2018, 10:08

Ich habe gestern mit Patrick telefoniert. Für ihn hat sich die Angelegenheit erledigt. Er hatte schon lange genug daran zu schaffen und schaut jetzt nur noch nach vorne, damit er sich wieder voll dem Gitarrenbau widmen kann.
Liebe Grüße
Bernd
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Re: Miese Gitarrenbauer - Mönchengladbach

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mo 12. Feb 2018, 10:52

Ich glaube, jetzt hat jeder verstanden, warum ich bei fraglichen Beiträgen mit den Gitarrenbauern direkt in Kontakt trete.

Der vorliegende Themeninhalt - bewusstes Ruinieren der Existenzgrundlage eines Gitarrenbauers - hatte der User "heinzschenk" von Anfang an eiskalt geplant! Nachdem ihm klar geworden ist, dass er über die eigenen Füße gestolpert ist, ging es ihm letztlich nur darum, möglichst billig in den Besitz einer guten Gitarre von Patrick Waßong zu kommen. Hierzu hat er unter Nutzung meines Forums systemantisch den Ruf von Patrick Waßong durch den Dreck gezogen! Insbesondere ist er selber Schuld am Reparaturergebnis, weil er sich nicht auf die übliche vom Gitarrenbauer vorgeschlagene Reparatur eingelassen hat sondern sich für eine Kompromisslösung zu einem sehr niedrigen Preis mit Experimentiercharakter entschied und zudem noch selbst Hand anlegte. Dies alles hat er uns verschwiegen und so dargestellt, dass die gesamte Leserschaft ein verzerrtes und gänzlich falsches Bild von einem völlig unbescholtenen Gitarrenbauer bekommt. Wir alle sind darauf prompt herein gefallen und haben unsere Zeit für in Wirklichkeit nutzlose Meinungen und Bekundungen verschwendet.

Was mir im Weiteren übel aufgestoßen ist, betrifft den Vorwurf des "heinzschenk" in seinem letzten Beitrag, Patrick Waßong würde Bausätze verwenden. Auf mich wirkt dies so, als dass ihm jedes Mittel Recht ist, um Patrick mit Schmutz zu bewerfen, wo immer es ihm möglich ist. Vor dem Hintergrund, dass er über eine komplett eingerichtete Tischlerwerkstatt verfügt, klingt diese Äußerung höchst lächerlich. Fraglich ist dabei, warum er trotzdem eine suggerierte "Bausatzgitarre" unbedingt haben wollte. Auch ich habe zwischenzeitlich im Internet recherchiert und finde über die Gitarren von Patrick Waßong ausschließlich löblich positive Aussagen, insbesondere von Leuten, die das bewerten können.

Ich habe keinerlei Grund, um an der Schilderung der Sachlage von Patrick Waßong zu zweifeln. Was hier gemacht wurde, ist der perfide Versuch die Existenzgrundlage eines Gitarrenbauers systematisch zu vernichten. Solche Mitglieder haben in diesem Forum absolut nichts zu suchen! Dieser „heinzschenk“ fliegt per Account-Sperre raus, denn er hatte ausdrücklich die Chance, um die Sache ins rechte Licht zu rücken. Ich schickte ihm eine PN, wo ich ihn darauf hinwies, dass sein Thema Fragen aufgeworfen hat. Nachdem er einige Monate nicht mehr eingeloggt war, hat er sie am 07.02. abgerufen. So ein Mensch sollte sich in Grund und Boden schämen! Auch werde ich dem Herrn von K. auf anderem Wege ein „digitales Hausverbot“ zukommen lassen.

Ich danke Patrick Waßong für seine Klarstellung und wünsche ihm, dass er die Sache abschließen kann und Frieden darüber hat, um die Archtop Szene weiterhin mit guten Gitarren zu bereichern.
Liebe Grüße
Bernd
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