Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

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Ekkehard
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Ekkehard » So 24. Feb 2019, 16:59

@Bernd
Schön, deine Begeisterung lesen zu können. Allein aus dem Schriftverkehr letzte Woche habe ich George auch als sehr sympathisch empfunden. Ich freue mich auf den Film und natürlich auch auf die Gitarre.
Grüße Ekkehard

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Bernd C Hoffmann
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Bernd C Hoffmann » So 24. Feb 2019, 20:38

Ekkehard hat geschrieben:@Bernd
Schön, deine Begeisterung lesen zu können. Allein aus dem Schriftverkehr letzte Woche habe ich George auch als sehr sympathisch empfunden. Ich freue mich auf den Film und natürlich auch auf die Gitarre.
Grüße Ekkehard

Ja, er ist tatsächlich ein sehr sympathischer Mensch, seine bessere Hälfte (rechts) auch.
Hier 2 Schnappschüsse von heute Nachmittag:

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Bernd
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Ekkehard
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Ekkehard » Mo 25. Feb 2019, 06:52

Übrigens kann ich hier gerne anbieten meine "Moov Travel", die dann etwa im April kommen müsste, für ehrlich Interessierte zum Ausprobieren bei mir zu Hause (Nähe Braunschweig) zur Verfügung zu stellen. Ist zumindest näher als Griechenland. Ich bin so begeistert von der Idee, dass ich George viele Käufer wünsche.
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Roberlin
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Roberlin » Mi 6. Mär 2019, 12:33

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:
Roberlin hat geschrieben:Mich würde interessieren, ob durch die offenbar längenverstellbare Stütze eine Gitarrenstütze (vergleichbar dem guitar lift) mehr oder minder gleichwertig ersetzen würde?

Aktuell kann ich das definitiv ausschließen. Ich habe das aber schon länger als Verbesserungsvorschlag auf der Liste.

Entgegen meiner vorher gemachten Aussage muss ich sagen, dass ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. Eine Fußbank wird definitiv nicht benötigt. Auch sehr groß gewachsene Gitarristen können sich die Gitarre in 4 Stufen individuell auf die passende Höhe bringen.



Danke für die Info. Für mich wäre das sehr wichtig.
Jetzt ist mir noch eingefallen, ob man, da ja offensichtlich die Stückzahlen eher gering sind, man Wünsche bezügl. der Halsbreite anmelden kann?
Und noch eine Frage: Ich nehme an, die Tonausgabe geht nur über die Klinke? Ein sehr cooles Feature wäre natürlich eine Bluetooth-Ausgabe, ich habe einen sehr guten Bluetouth-Lautsprecher von Bang & Oluffson, das wäre natürlich eine sehr coole mobile Kombi... ;-)

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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon grenner » Do 7. Mär 2019, 06:48

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Der Moov Travel Guitar liegt in der Produktplanung ein besonderes Design als Alleinstellungsmerkmal zu Grunde. Warum soll man als Hersteller im Preis darauf verzichten? Bei Apple-Produkten beklagt sich auch niemand darüber, dass das Design zu teuer ist.


Da vergleichst Du jetzt aber wirklich Apple mit Birnen :lol:

Ein Handy ist ein Massenprodukt, eine Gitarre ein Nischenprodukt und eine Reisegitarre ein Nischen-Nischen-Nischen Produkt. Die meisten Gitarristen wissen nicht einmal, dass es so etwas gibt und in einem normalen Musikgeschäft findet man so etwas gar nicht. Der Markt ist bereits gut abgedeckt, sowohl durch seriengefertigte Produkte, wie auch durch individuelle Fertigungen. Das Design spielt in der Kaufentscheidung sicher eine untergeordnete Rolle. Wenn sich jemand eine Gitarre kauft, die er abends im Hotelzimmer spielt, will er in erster Linie ein Instrument, dass sehr gute Funktionalität und sehr gute Qualität bietet und keinen Cafe-Racer. Ich glaube, dass man hier nur mehr im High-End Bereich wirklich punkten kann. Ob die Moov Travel Guitar das bietet kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sind 800 € sicherlich zu wenig. Das kostet ja schon alleine eine wirklich gute Elektronik. Eine handgefertigte Meister-Reisegitarre der Oberklasse kann nicht weniger kosten, als eine handgefertigte Meister-Konzertgitarre. Ich würde daher einen Preisbereich oberhalb von 3000 € ansetzen.

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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Roberlin » Do 7. Mär 2019, 10:19

grenner hat geschrieben:Das Design spielt in der Kaufentscheidung sicher eine untergeordnete Rolle. Wenn sich jemand eine Gitarre kauft, die er abends im Hotelzimmer spielt, will er in erster Linie ein Instrument, dass sehr gute Funktionalität und sehr gute Qualität bietet und keinen Cafe-Racer. Ich glaube, dass man hier nur mehr im High-End Bereich wirklich punkten kann. Ob die Moov Travel Guitar das bietet kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sind 800 € sicherlich zu wenig. Das kostet ja schon alleine eine wirklich gute Elektronik. Eine handgefertigte Meister-Reisegitarre der Oberklasse kann nicht weniger kosten, als eine handgefertigte Meister-Konzertgitarre. Ich würde daher einen Preisbereich oberhalb von 3000 € ansetzen.

Ich glaube, das hast du falsch verstanden. Mit Design ist hier sicher ergonomisches und funktionales Design gemeint.
Ich finde den Preis völlig nachvollziehbar. Da die Gitarre abgenommen wird, ist Holzauswahl usw. nachrangig. Daher ist der Vergleich mit Meistergitarren nicht weiterführend. Ich würde von so einem Instrument Präzision (Bundreinheit) und ein gelungenes elektronisches Abnahmesystem erwarten, nebst dem cleveren mobilen Konzept. Die Demoaufnahmen klingen für mich völlig angemessen.
Es bleibt ein Nischenprodukt, weil man sich natürlich unterwegs auch anders helfen kann. Ich persönlich weiß nicht, ob ich sie je kaufen werde, auch weil ich denke, Utrlaub sollte vielleicht Urlaub sein - auch von der Gitarre. Ich finde das Konzept aber von dem, was ich beurteilen kann, gelungen.

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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon grenner » Do 7. Mär 2019, 13:46

Roberlin hat geschrieben:Ich glaube, das hast du falsch verstanden. Mit Design ist hier sicher ergonomisches und funktionales Design gemeint.

Dann passt der Vergleich mit Apple aber gar nicht.

Roberlin hat geschrieben: Ich finde den Preis völlig nachvollziehbar. Da die Gitarre abgenommen wird, ist Holzauswahl usw. nachrangig. Daher ist der Vergleich mit Meistergitarren nicht weiterführend. Ich würde von so einem Instrument Präzision (Bundreinheit) und ein gelungenes elektronisches Abnahmesystem erwarten, nebst dem cleveren mobilen Konzept.


Mal abgesehen vom Korpus muss das Instrument genauso sorgfältig gemacht sein, wie jede andere Gitarre. Auch für den Hals benötigst Du perfektes Holz. Griffbrett, Bundierung, Mechaniken müssen hochwertig sein.

Was Du am Korpus sparst kostet hochwertige Elektronik und "Gimmiks" wie BluetoothWireless etc.

Ich meine nur, dass eine handgefertigte Travelgitarre um 800 € so etwas Halbweiches ist. Nicht aus dem Billigsegment, aber wenn hochwertige Komponenten mit hohem handwerklichem Können verbaut sind geht sich der Preis einfach nicht aus. Vielleicht gibt es ja wirklich dafür einen Markt der noch nicht bespielt wird, aber ich kann es mir nicht vorstellen. Was ich eher sehe, ist, dass es hier im Highendsegment noch wenig gibt.

Trotzdem, Viel Glück an Bernd und Jorge.

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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Do 7. Mär 2019, 13:51

grenner hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Der Moov Travel Guitar liegt in der Produktplanung ein besonderes Design als Alleinstellungsmerkmal zu Grunde. Warum soll man als Hersteller im Preis darauf verzichten? Bei Apple-Produkten beklagt sich auch niemand darüber, dass das Design zu teuer ist.


Da vergleichst Du jetzt aber wirklich Apple mit Birnen :lol:

Ein Handy ist ein Massenprodukt, eine Gitarre ein Nischenprodukt und eine Reisegitarre ein Nischen-Nischen-Nischen Produkt. Die meisten Gitarristen wissen nicht einmal, dass es so etwas gibt und in einem normalen Musikgeschäft findet man so etwas gar nicht. Der Markt ist bereits gut abgedeckt, sowohl durch seriengefertigte Produkte, wie auch durch individuelle Fertigungen. Das Design spielt in der Kaufentscheidung sicher eine untergeordnete Rolle. Wenn sich jemand eine Gitarre kauft, die er abends im Hotelzimmer spielt, will er in erster Linie ein Instrument, dass sehr gute Funktionalität und sehr gute Qualität bietet und keinen Cafe-Racer. Ich glaube, dass man hier nur mehr im High-End Bereich wirklich punkten kann. Ob die Moov Travel Guitar das bietet kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sind 800 € sicherlich zu wenig. Das kostet ja schon alleine eine wirklich gute Elektronik. Eine handgefertigte Meister-Reisegitarre der Oberklasse kann nicht weniger kosten, als eine handgefertigte Meister-Konzertgitarre. Ich würde daher einen Preisbereich oberhalb von 3000 € ansetzen.

Sorry, bitte sei mir nicht böse, wenn ich darauf nicht detailliert eingehen möchte. Dein Kommentar lässt deutliche Rückschlüsse über Dein betriebswirtschafltiches Wissen u. a. über Produkt-Design, Entscheidungsprozesse, Branding, Wettbewerbsanalyse, Marktpositionierung etc. erkennen, für das ich einfach kein Nerv habe, um hierzu weitere Informationen zu kommunizieren.
Liebe Grüße
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Do 7. Mär 2019, 13:54

grenner hat geschrieben:
Roberlin hat geschrieben:Ich glaube, das hast du falsch verstanden. Mit Design ist hier sicher ergonomisches und funktionales Design gemeint.

Dann passt der Vergleich mit Apple aber gar nicht.

Doch, der passt haargenau. Apple hatte schon immer mit Funktionalität und Design eine besondere Marktstellung, die alle anderen Major Companies übernommen haben. Erst dann ist der Massenmarkt entstanden. Das siehst Du beispielsweise an jedem Windows PC und seinen Nischenkonkurrenten ab Mitte der 80er Jahre.
Liebe Grüße
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Re: Reisegitarre: "Moov Travel Guitar"

Beitragvon grenner » Fr 8. Mär 2019, 06:21

Bernd C Hoffmann hat geschrieben:
grenner hat geschrieben:
Bernd C Hoffmann hat geschrieben:Der Moov Travel Guitar liegt in der Produktplanung ein besonderes Design als Alleinstellungsmerkmal zu Grunde. Warum soll man als Hersteller im Preis darauf verzichten? Bei Apple-Produkten beklagt sich auch niemand darüber, dass das Design zu teuer ist.


Da vergleichst Du jetzt aber wirklich Apple mit Birnen :lol:

Ein Handy ist ein Massenprodukt, eine Gitarre ein Nischenprodukt und eine Reisegitarre ein Nischen-Nischen-Nischen Produkt. Die meisten Gitarristen wissen nicht einmal, dass es so etwas gibt und in einem normalen Musikgeschäft findet man so etwas gar nicht. Der Markt ist bereits gut abgedeckt, sowohl durch seriengefertigte Produkte, wie auch durch individuelle Fertigungen. Das Design spielt in der Kaufentscheidung sicher eine untergeordnete Rolle. Wenn sich jemand eine Gitarre kauft, die er abends im Hotelzimmer spielt, will er in erster Linie ein Instrument, dass sehr gute Funktionalität und sehr gute Qualität bietet und keinen Cafe-Racer. Ich glaube, dass man hier nur mehr im High-End Bereich wirklich punkten kann. Ob die Moov Travel Guitar das bietet kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sind 800 € sicherlich zu wenig. Das kostet ja schon alleine eine wirklich gute Elektronik. Eine handgefertigte Meister-Reisegitarre der Oberklasse kann nicht weniger kosten, als eine handgefertigte Meister-Konzertgitarre. Ich würde daher einen Preisbereich oberhalb von 3000 € ansetzen.

Sorry, bitte sei mir nicht böse, wenn ich darauf nicht detailliert eingehen möchte. Dein Kommentar lässt deutliche Rückschlüsse über Dein betriebswirtschafltiches Wissen u. a. über Produkt-Design, Entscheidungsprozesse, Branding, Wettbewerbsanalyse, Marktpositionierung etc. erkennen, für das ich einfach kein Nerv habe, um hierzu weitere Informationen zu kommunizieren.


Das ist sicher richtig und ich bin auch gar nicht böse. Deshalb ist für mich als Laien umso spannender zu sehen, wie zwei Vollprofis, wie Du und Jorge so ein Projekt angehen. Ich werde das Projekt Moov Travel jedenfalls mit großem Interesse verfolgen, genauso wie schon das 200 € Reisegitarrenprojekt.


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