LAGQ und das Jugend Gitarren Orchester Hamburg

Spieltechniken, Gitarristen, allgemeine Gitarristik (Konzertgitarre)
richtm
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LAGQ und das Jugend Gitarren Orchester Hamburg

Beitragvon richtm » Di 14. Jul 2015, 22:18

... auf die Gefahr hin, daß ich hier für viel Gegähne sorge, wenn ich auf das LAGQ hinweise, ein Link zu einer gelungenen Aufführung mit dem Jugend Gitarren Orchester Hamburg dieses Frühjahr...

https://www.youtube.com/watch?v=P2WNd59Iyew

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Bernd C Hoffmann
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Re: LAGQ und das Jugend Gitarren Orchester Hamburg

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mi 15. Jul 2015, 00:47

Bitte darauf achten, was in dieser Rubrik veröffentlicht wird. Das LAGQ hat mit Neuer Musik rein gar nichts zu tun und ist in dieser Rubrik so falsch platziert, wie es falscher nicht geht. Entsprechendes gilt auch für die Komposition.

Das Thema wird in Kürze ins Forum "Konzertgitarre >Spieltechnik" verschoben.
Liebe Grüße
Bernd
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Christian Moritz
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Re: LAGQ und das Jugend Gitarren Orchester Hamburg

Beitragvon Christian Moritz » Do 23. Jul 2015, 22:13

.... aber das in 2011 komponierte Stück "SHIKI - Seasons of Japan" von Shingo Fujii ist doch durchaus zeitgenössische Musik.
Aktuell wurde es übrigens in einem Konzertmitschnitt vom Radiosender NDR Kultur gesendet :-)

Viele Grüße aus Hamburg,
Christian

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Bernd C Hoffmann
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Re: LAGQ und das Jugend Gitarren Orchester Hamburg

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Fr 24. Jul 2015, 20:41

Christian Moritz hat geschrieben:.... aber das in 2011 komponierte Stück "SHIKI - Seasons of Japan" von Shingo Fujii ist doch durchaus zeitgenössische Musik.

Tut mir leid, ich bin völlig anderer Meinung.

Was ist denn - abgesehen vom Zeitpunkt - das Besondere, was diese Komposition zu einem Werk der Zeitgenössischen Musik macht? Aus meiner Sicht nichts. Das ist im Schwerpunkt diatonisch angelegte Komposition, vordergründig und weitgehend konsonant durchzogen. Der Gebrauch von in Menge, Zeit und Intensität auftretenden Dissonanzen hat im Grunde keine Präsenz und geht im Gesamteindruck völlig unter. Das sind genau die gegenteiligen Eigenschaften, die zeitgenössische Kompositionen auszeichnen. Ich sehe im ersten Teil folkloristisch betonte Melodiestrukturen, wie man sie mit ostasiatischen Harmonien kennt, und am Schluss irische Strukturen. Davon abgesehen meine ich, dass romantische Tremolopassagen in zeitgenössichen Werken nichts zu tun haben, sofern sie nicht als Ausgangsmotiv für die weitere Verarbeitung in einem betont zeitgenössischen Kontext weiterverarbeitet werden. Für mein Verständnis ist das Kitsch - komponiert, um eine breite Masse mit klassisch angelegter, gehörgängiger Musik zu versorgen. Zugegeben, es ist gitarristisch ein interessantes Werk, aber Zeitgenössiche Musik? Mitnichten.

Würde man diese Kriterien durchgehen lassen, dann müsste man auch die Solomusik bspw. von Maria Linnemann und Francis Kleynjans der Sparte der Zeitgenössischen Komposition zuordnen. Diese Vorstellung mutet schräg an. Ich bin mir sicher, dass dies die Komponisten selbst nicht wollen.
Liebe Grüße
Bernd
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