gitarrevergleich mit Visée

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klaus
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gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon klaus » Mi 25. Sep 2019, 12:29

Hallo,
die d-moll Suite ist ja hinreichend bekannt und von allen Enden ausgequetscht und durchinterpretiert.
Für die Gitarrevergleicher unter uns ist aber vielleicht diese Version interessant. Da spielt der Interpret Tavi Jinariu fast jeden Satz mit einer anderen Gitarre... Zum Vergleich...

https://www.youtube.com/watch?v=9txAuSil2G8


GrüBe aus dem (noch)Urlaub.
Klaus

Karel
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Re: gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon Karel » Mi 25. Sep 2019, 13:32

Danke für den Hinweis: Sehr schön das zu hören und zu sehen :D :D :D
Kann mich gar nicht entscheiden, welche der Gitarren ich nehmen soll :lol: :lol: :lol:
Aber gut zu hören, dass die neuen Gitarren nicht hinter die alten zurückfallen (obwohl mir die drei Hausers schon sehr gut gefallen). Aber das schönste daran: Meine Normal-Gitarren-Schätze zu Hause klingen gar nicht so schlecht, nachdem ich diese Superstars gehört habe, was will ich mehr?

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Bernd C Hoffmann
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Re: gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mi 25. Sep 2019, 18:02

Danke Klaus für diesen außergewöhnlichen Vergleich. Im Flamenco gibt es das auch. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Amir John Haddad 2011 eine CD veröffentlicht, die er "9 Guitarras" getauft hat. Ob er sie auch im Stück wechselt, weiß ich nicht mehr (habe sie selbst nicht besessen).

Im Direktvergleich gefallen auch mir die 3 Hauser am Besten. In Natura haben sie für meinen Geschmack - das gilt für die, die ich bisher in den Händen hatte - zu viel Diskantkontur. Es ist nicht die Präsenz sondern die Substanz. Die Besonderheit der Hauser Gitarren ist meiner Erfahrung nach der außergewöhnlich klare Diskant, bei dem jeder Ton auf diesen Saiten soviel Brillanz wie eine Glocke hat. Bei Hauser ist mir das zu intensiv. Aber vielleicht habe ich nur einige Ausnahmegitarren erwischt. Als ich vor einigen Jahren auf der Musikmesse am Stand von Cordoba Guitars war, bin ich über Replikas berühmter Gitarrenbauer gestolpert. Tim Miklaucic sagte mir, sie wollten dem Guitarristen ein authentisches Klangerlebnis zu einem guten Preis anbieten. Heraus gestochen sind tatsächlich die Hauser und 2 Torres Gitarren, zudem eine Flamencogitarre nach Antonio Reyes, die unter 4.000 US$ kosten sollten. Damit waren es wahre Schnäppchen. Lediglich die Reyes "ging in die Richtung"; da war mir klar, dass eine Reyes (eigentlich) nur Reyes selbst bauen kann (inzwischen hat das ein Mexikaner hervorragend hinbekommen).

Sorry für den kleinen Seitenwind ;-)
Liebe Grüße
Bernd
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matthias
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Re: gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon matthias » Mi 25. Sep 2019, 20:19

Ob er sie auch im Stück wechselt, weiß ich nicht mehr (habe sie selbst nicht besessen).


Amir spielt auf der CD verschiedene Stücke auch wenn es anfänglich hier anders wirkt https://www.youtube.com/watch?v=XSPdnzbv8Nc

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klaus
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Re: gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon klaus » Fr 27. Sep 2019, 12:17

Hallo
Karel schreibt:
Kann mich gar nicht entscheiden, welche der Gitarren ich nehmen soll

Nimm doch einfach alle :lol:
L.G.
Klaus

Amelie
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Re: gitarrevergleich mit Visée

Beitragvon Amelie » Fr 27. Sep 2019, 14:41

Interessanter Vergleich, danke Klaus!
Ich würde mir die Sebastian Stenzel aussuchen.
Die hat wohl einen Ahornkorpus.
Aber, ich habe mal auf seiner Website nachgeschaut, da muss ich wohl noch ein bisschen sparen. :(


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