Leo Brouwer Un diea de noviembre

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Heike - Gertrud
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Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Heike - Gertrud » Mi 6. Nov 2019, 14:34

Hallo zusammen .
ich finde diese Interpretation ,von Thibault Cauvan ,über einen Tag im Noemver, besonders schön.

Liebe Grüße
Heike

https://youtu.be/kSrPMsOsxpY
Zuletzt geändert von Heike - Gertrud am Mi 6. Nov 2019, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.

Heike - Gertrud
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Heike - Gertrud » Mi 6. Nov 2019, 14:42

Ich würde ja gerne den "Tag"auf spanisch richtig schreiben, aber leider will mein Handy nicht

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Bernd C Hoffmann
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Mi 6. Nov 2019, 18:36

Hallo Heike - Gertrud,

Leo Brower ist kein Komponist, der der Neuen Musik zuzuordnen ist. Das gilt auch für das Stück. Deswegen verschiebe ich das Thema hierher.
Liebe Grüße
Bernd
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wolfgang
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon wolfgang » Mi 6. Nov 2019, 18:49

Schön ist das schon - sehr schön sogar, aber als Melodie so penetrant, vergleichbar mit 'Stille Nach, heilige Nacht'.
Ich halts eigentlich nicht mehr aus.
Frei nach Erich Fromm 'Haben oder Sein': Wenn ich schon nicht spielen kann wie Eric Clapton, möchte ich wenigstens seine Gitarre haben.

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klaus
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon klaus » Do 7. Nov 2019, 17:21

JA... das Stück versingt gern in Kitsch und Kandiszucker.
Es gibt hier im Forum schon ein paar Stellen, wo man es besprochen hat. Unter anderem hier (auch von mir ).

viewtopic.php?f=45&t=3703

Wer es trotzdem zuckrig will, dem gebe ich den Tipp es zwische 2 anderen Werken von Brouwer zu spielen. Dann kommt der Kontrast so richtig zum Vorschein und dann hat es für Bouwer seine Berechtigung ... wie zum Beispiel..
https://www.youtube.com/watch?v=OoW5zCeOvo4

L.g.
Klaus

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Bernd C Hoffmann
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Bernd C Hoffmann » Do 7. Nov 2019, 17:37

klaus hat geschrieben:Wer es trotzdem zuckrig will, dem gebe ich den Tipp es zwische 2 anderen Werken von Brouwer zu spielen. Dann kommt der Kontrast so richtig zum Vorschein und dann hat es für Bouwer seine Berechtigung ... wie zum Beispiel..
https://www.youtube.com/watch?v=OoW5zCeOvo4

Tendenzen in diese Richtung kannte ich von Brower, aber dieses Stück überrascht mich tatsächlich. Wenn es nicht genannt wäre, hätte ich nie daran gedacht, dass es von Brower ist. Danke für den Link, freut mich!
Liebe Grüße
Bernd
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docsteve
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon docsteve » Fr 8. Nov 2019, 13:02

Sicher nicht typisch für ihn, aber bei Brouwer ist irgendwie nichts typisch. In meinem neu erworbenen Buch sind ein paar Stücke drin, die eindeutig Neue Musik sind, einiges andere ist total traditionell, die Etuden sind mehr so gemäßigt modern, und dann gibt es noch einiges dazwischen.

(Wie nennt man eigentlich die Schule, der die meisten Schwergewichte des 20. Jahrhunderts angehören - keine Neue Musik, aber jenseits der Diatonik? Ich denke an Britten, Schostakowitsch & Co.)

Und zu guter Letzt hat er Kadenzen für Gitarrenkonzerte von Sor und Giuliani geschrieben. Der Mann kann eine Menge.

Viele Grüße Stephan
Viele Grüße Stephan

Roberlin
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Roberlin » Fr 8. Nov 2019, 19:33

docsteve hat geschrieben:
(Wie nennt man eigentlich die Schule, der die meisten Schwergewichte des 20. Jahrhunderts angehören - keine Neue Musik, aber jenseits der Diatonik? Ich denke an Britten, Schostakowitsch & Co.)


Keine Schule, aber man spricht von "klassischer Moderne"
Ich würde hier aber auch nicht von "jenseits der Diatonik" sprechen. Britten, Schostakovitch, Strawinsky, Prokoviev, Bartok etc. bewegen sich zumeist im tonalen oder freitonalen Rahmen - nur Strawinsky hat sich in späten Jahren der Zwölftonmusik zugewandt.
Zuletzt geändert von Roberlin am Fr 8. Nov 2019, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.

Heike - Gertrud
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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Heike - Gertrud » Fr 8. Nov 2019, 19:39

Klaus, das ist glaube ich das "Problem " generell beim Spielen dieses Stückes.
Man muss schon sehr sehr gut spielen, interpretieten können damit es eben nicht so langatmig, kitschig klingt.

Die Einspielung von einem Forum -Mitglied ist eben auch so eine gut gelungene.

Viele musikalische Grüße
Heike

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Re: Leo Brouwer Un diea de noviembre

Beitragvon Heike - Gertrud » Fr 8. Nov 2019, 19:40

Klassische Moderne,
wieder was gelernt. Danke Roberlin

Grüße Heike


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